Elternrat

Wer kann mitmachen?

Jeder, der das Sorgerecht für ein Kind an der Schule hat. Gewählt werden die Mitglieder des Elternrats auf der Elternvollversammlung, die innerhalb von sechs Wochen nach Beginn des Schuljahres abgehalten werden muss. Stimmberechtigt sind die Klassenelternvertretungen.

Was macht er?

Der Elternrat diskutiert Themen, die nicht nur einzelne Klassen oder Kinder betreffen und erörtert diese mit der Schule. Damit spielt er eine wichtige Rolle in der Schulentwicklung.

Der Elternrat setzt sich die Schwerpunkte seiner Arbeit selbst. Häufig sind dieses Themen, zu denen es in der Elternschaft insgesamt Erläuterungsbedarf gibt. Das sind beispielsweise Schulschwimmen, Handyregelungen, Gestaltung von Klassenkonferenzen, Schulwegsicherheit oder der Umgang mit Regelverstößen von Schülerinnen und Schülern.

Darüber hinaus ist der Elternrat gemäß Schulgesetz zu allen Entscheidungen „von grundsätzlicher Bedeutung“, die von der Schulkonferenz getroffen werden, zu hören. Dies sind zum Beispiel die Themen Unterrichtsausfall und Vertretungskonzept, das Angebot einer gesunden Pausenverpflegung oder die Entwicklung eines besonderen Schulprofils.

Mit wem arbeitet er zusammen?

Er kooperiert mit der Schülerschaft, Lehrerkräften, Eltern und der Schulleitung. Außerdem wählt der Elternrat Mitglieder in die Schulkonferenz, den Lernmittelausschuss und in den Kreiselternrat. Er entsendet Vertreter oder Vertreterinnen in die Lehrerkonferenz und den Schülerrat.

Wie arbeitet er?

Die meisten Elternräte treffen sich monatlich in der Schule. Zu den Sitzungen lädt der Elternrat unter Angabe einer Tagesordnung ein. Regelmäßig ist die Schulleitung anwesend (in begründeten Ausnahmefällen kann der Elternrat jedoch ohne Schulleitung tagen). Alle Klassenelternvertreterinnen und -vertreter haben das Recht, an den Sitzungen teilzunehmen; auch kann beschlossen werden, schulöffentlich zu tagen. Der Elternrat kann Lehrkräfte und andere Personen als Referenten einladen, um sich zu informieren.