Flächendeckender Sportunterricht an Beruflichen Schulen – Beschluss 680-01

Die Elternkammer hat auf ihrer Sitzung am 23. April 2019 wie folgt beschlossen:

Die Elternkammer Hamburg fordert das Hamburger Institut für berufliche Bildung auf, darauf hinzuwirken, dass alle beruflichen Schulen ausreichend mit Lehrpersonal und Ressourcen ausgestattet werden, um alle beruflichen SchülerInnen gesundheitlich zu fördern bzw. flächendecken Sportunterricht gegeben werden kann.

Der Ausschuss für berufliche Schulen hat sich über die Bedeutung des Sportunterrichtes von der Schulaufsicht und der Fachseminarleitung Sport der beruflichen Schulen informiert.

Er ist zu der Erkenntnis gekommen, dass sich der Sportunterricht in Durchführung und Zielsetzung sehr an die individuellen beruflichen Herausforderungen heutiger BerufschülerInnen angepasst hat. Dies ist ausdrücklich zu begrüßen, bedauerlicherweise kann der Unterricht nicht flächendeckend gegeben werden kann.

Bereits im Jahre 2004 wies die KMK in Ihrer „Empfehlung zum Sport an beruflichen Schulen“ auf die Bedeutung des Schulsports in der beruflichen Ausbildung hin. So schreibt die KMK, dass:

Neben psychomentalen und emotionalen Belastungen werden auch besondere Anforderungen an die körperliche Leistungsfähigkeit gestellt. Häufig erleben Schülerinnen und Schüler erstmals eine körperlich und psychisch einseitig belastende Arbeitswelt. Bei jungen Frauen noch deutlicher als bei jungen Männern.

Diese Erkenntnis gilt – so wurde dem Ausschuss berichtet – heute noch unverändert.

Für weitere Informationen:

Ulrich Matthies
Elternkammer Hamburg – Ausschuss für berufliche Schulen
umatthies1@aol.com