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Pressemitteilung der Elternkammer vom 31.07.2020 zum Thema Wiederanlauf des Schulbetriebes.

Die Pressemitteilung finden Sie hier.

Liebe Eltern!

Am kommenden Donnerstag startet in Hamburg der Unterricht.
Wir möchten Ihnen hier zunächst eine Übersicht der anstehenden Umsetzungen der Schulbehörde aufgeben, damit sie informiert sind, wie Schule jetzt organisiert ist. Die Kammer hat in einer ersten Stellungnahme zu den Umsetzungen bereits kritische Anmerkungen gemacht, die Pressemitteilung finden sie diesem Artikel vorangestellt.
Die bisherigen Abstandsgebote bleiben im Kern bestehen, werden jedoch für

Schüler derselben Klassenstufe in bestimmten Situationen aufgehoben.
Dadurch können sie wieder in ihrer früheren Klassengemeinschaft lernen.
Die Schulen sollen den Schulbetrieb so organisieren, dass die Kontakte
zwischen Schülerinnen und Schülern reduziert und auf die eigene
Klassenstufe beschränkt bleiben.

Schüler verschiedener Klassenstufen müssen weiterhin den Mindestabstand
einhalten. Das gilt auch für alle Erwachsenen wie zum Beispiel die
Lehrkräfte. Eltern und schulfremde Personen müssen beim Betreten der
Schule zusätzlich Masken tragen. Lehrerkonferenzen, Elternabende und
Einschulungsfeiern sind zulässig, solange der Mindestabstand und auf
Seiten der Eltern die Maskenpflicht eingehalten wird.

Durch das eingeschränkte Abstandsgebot für Schüler derselben
Klassenstufe sind wieder umfassende Unterrichts-, Ganztagsangebote im
Klassenverband möglich, mit Einschränkungen sogar in Sport und Schwimmen
sowie Musik und Theater. Weil hier die Infektionsgefahr höher ist, gelten
allerdings besondere Vorsichtsmaßnahmen. So bleiben Sportarten mit
Körperkontakt untersagt, das Singen ist auch in der Klassengemeinschaft
nur unter besonderen Vorsichtsmaßnahmen erlaubt. Jahrgangsübergreifende
Chöre oder Orchester sind nur möglich, wenn alle Schüler großzügige
Abstände einhalten.

Der Unterricht in der normalen, fest zusammengesetzten Schulklasse ist das
Kernelement des künftigen Schulbetriebs. Ergänzend dürfen Schülerinnen
und Schüler auch in weiteren, anders zusammengesetzten Lerngruppen
lernen, beispielsweise in unterschiedlichen Oberstufenkursen.
Voraussetzung ist, dass in diesen Lerngruppen ausschließlich
Schülerinnen und Schüler desselben Jahrgangs lernen.

Schülerinnen und Schüler sowie schulisches Personal mit besonderen
gesundheitlichen Risiken müssen nicht am Präsenzunterricht teilnehmen,
wenn ein entsprechendes ärztliches Attest vorliegt. Kranke Schülerinnen
und Schüler sowie Urlaubsrückkehrer aus Risikogebieten, die keinen
negativen Test vorweisen können und noch nicht in Quarantäne waren,
werden umgehend nach Hause geschickt und dürfen die Schule vorerst nicht
betreten.

Lehrkräften sowie allen weiteren Schulbeschäftigten wird die
Schulbehörde transparente Visiere sowie FFP-2-Masken als
Gesundheitsschutz kostenlos zur Verfügung stellen. Darüber hinaus bietet
die Schulbehörde ihnen an, dass sie sich bis zu den Herbstferien auch
ohne Symptome und bei Bedarf sogar mehrfach bei ihrem Hausarzt auf Corona
testen lassen können. Die Tests sind für Schulbeschäftigte kostenlos
und ohne organisatorischen Aufwand möglich. Grundlage ist eine
entsprechende Vereinbarung zwischen der Schulbehörde und der
kassenärztlichen Vereinigung.

Schüler, die aus unterschiedlichen Gründen zu Hause bleiben müssen,
bekommen dort ein vollwertiges Lernangebot in allen Schulfächern. Um den
Fernunterricht zu verbessern, hat die Schulbehörde in den Sommerferien
knapp 39.000 zusätzliche Laptops und Tablets bestellt, die zurzeit an die
Schulen ausgeliefert werden. Zusammen mit den bereits vorhandenen 11.000
Geräten stehen damit rund einem Viertel aller Schülerinnen und Schüler
mobile Computer zur Verfügung, die die Schule für den häuslichen
Gebrauch ausleihen kann.

Wenn Schüler im Fernunterricht zu Hause trotz dieser Unterstützung keine
digitalen Geräte einsetzen können, sollen sie mit ihren Lehrkräften
regelmäßig wöchentlich Arbeitsbögen, Arbeitshefte, Bücher und
handschriftliche Arbeiten austauschen. Zusätzlich zu den üblichen
Kommunikationswegen muss die Schule im Fernunterricht künftig auch
wöchentliche, regelmäßige Telefongespräche mit den Schülerinnen und
Schülern organisieren, um den Lernerfolg zu sichern.

Nach wie vor müssen an allen Schulen Hygieneregeln wie zum Beispiel die
Husten- und Niesetikette, das regelmäßige Händewaschen und besondere
Sauberkeitsregeln eingehalten werden. Ergänzend zu den üblichen
Reinigungsintervallen wird künftig jeder Schule eine ständig verfügbare
Reinigungskraft für Adhoc-Maßnahmen zugewiesen.

Zu Beginn des Schuljahres wird der Lernstand aller Schülerinnen und
Schüler der Klassenstufen 3, 4, 5 und 7 in den Kernfächern getestet. Auf
der Grundlage der Testergebnisse entwickeln alle Schulen Förderkonzepte,
um Lernrückstände aufzuholen. Die Förderangebote können auch
Lernangebote in den Herbstferien umfassen.

Darüber hinaus sollen die Schulen bis zu den Herbstferien ausnahmslos in
jeder Woche den vollständigen Unterricht nach Stundentafel erteilen.
Projektwochen, Ausflüge, Theater- und Musikprojekte sowie weitere
Schulaktivitäten sind in dieser Zeit nur zulässig, wenn sie nicht zu
Lasten der regulären Unterrichtsstunden gehen. Klassenreisen sind bis zu
den Herbstferien untersagt.

Beschluss der Elternkammer zur Bedarfsbeschulung

Die Kammer fordert die Schulbehörde auf, die Grundschüler sowie die Vorschulkinder bevorzugt wieder in der Schule zu beschulen. Zu dem Beschluss.

Elternkammer startete Kampagne "Gutes Geben"

Mit Start der Kampagne nimmt die Elternkammer funktionstüchtige,digitale Geräte in Empfang und verteilt diese weiter an Schulen, die für ihre Schüler*innen solche Geräte dringend benötigen.

Die Kampagne ist sehr positiv gestartet und es wurden schon viele Geräte uns überlassen, die wir bereits an Schulen zur Weiterverteilung weitergegeben haben. Aber der Bedarf ist groß, täglich erfolgen neue Anfragen von Schulen aber auch von Eltern, die um Unterstützung und Überlassung von Geräten nachfragen.

Helfen Sie helfen! Spenden Sie ihre überschüssigen funktionstüchtigen Geräte, fragen sie in ihren Firmen nach überzähligen Geräten, damit wir noch mehr Kindern den digitalen Zugang ermöglichen können.

Weitere Informationen erhalten Sie unter folgenden Links:

Flyer Gutes Geben
Konzept
Pressemitteilung der Elternkammer

NEUE UMFRAGE DER ELTERNKAMMER BEENDET

Liebe Eltern!

Erneut hatte die Elternkammer Hamburg einen Fragebogen zur Reflexion der letzten Wochen entwickelt um die Erfahrungen und Erkenntnisse des Fernunterrichts aus Sicht der Eltern aktuell zu erfragen.

Die Möglichkeit der Teilnahme ist nun beendet und die Auswertungen werden vorgenommen, sobald wir hier entsprechende Unterlagen haben, werden wir die hier veröffentlichen und über unseren Verteiler weiterreichen.

30. April 2020 Pressemitteilung der Elternkammer – ESA/MSA

Ein aktuelles Meinungsbild der Eltern zeigt deutliche Zweifel an der jetzigen Durchführung der ESA und MSA-Prüfungen. Den Text der Pressemitteilung finden Sie hier.

30. April 2020 Standpunkte der Elternkammer – Zusammenfassung

Die Elternkammer hat ihre Standpunkte zu den Bereichen der aktuellen Beschulung während der Corona-Krise zusammengefasst. Die Zusammenfassung finden Sie hier.

April 2020 Pressemitteilung der Elternkammer - Fernunterricht

Die Elternkammer Hamburg zum Umgang mit Fernunterricht an Hamburger Schulen – Die Situation ist nicht zufriedenstellend. Den Text der Pressemitteilung finden Sie hier.

29. April 2020 Pressemitteilung der Elternkammer - Berufsausbildung

Die Elternkammer warnt vor Konflikten auf dem Hamburger Ausbildungsmarkt und ruft zur Hilfe auf. Den Text der Pressemitteilung finden Sie hier.

MSA - Erste Bundesländer sagen MSA ab

Danke für das Feedback und die Rückmeldungen. Wir haben viele Mails bekommen, fassen diese jetzt zusammen und dann geben wir eine Information über das erhaltene Meinungsbild.

Danke für euer Feedback.

Stellungnahme der Elternkammer zum Thema Schulwechsel nach Klasse 6 des Gymnasiums

Die Elternkammer hat eine Stellungnahme zu den Plänen der BSB zu diesem Thema veröffentlicht, sie finden diese hier.

Umfrage der Elternkammer zum Thema: Aktuelle Fernbeschulung

Die Ergebnisse der Umfrage finden sie hier (PDF anzeigen). Pressemitteilung hierzu hier.

Pressemitteilung der Elternkammer vom 15.04.2020 zum Thema Wiedereröffnung der Schulen.

Die Pressemitteilung finden Sie hier.

Beschluss der Elternkammer v. 15.04.2020 zum Thema mündliche Prüfungen ESA/MSA

Die Elternkammer fordert, die mündlichen Prüfungen für die oben genannten Prüfungen nicht vor den aktuell gültigen Prüfungsterminen durchführen zu lassen. Den Beschluss finden Sie hier.

Beschluss der Elternkammer zum Thema Prüfungen ESA/MSA 2020

Die Kammer hat in einem Beschluss ihre Bedenken zu den Prüfungsvorbereitungen mitgeteilt. Diese finden Sie hier.

Stellungnahme der Elternkammer zum Thema Prüfungen 2020

Die Kammer hat hierzu kritisch Stellung genommen. Diese finden Sie hier.

Liebe Hamburger Eltern!

Die aktuelle Erkrankungswelle mit dem CORONA Virus stellt uns als Eltern weiterhin vor große Herausforderungen, für alle ist dies eine bislang nicht dagewesene und neue Situation mit einer Viielzahl von Fragen und Sorgen ergeben.

Mit dieser kurzen Zusammenfassung möchten wir Sie als Kammer über die verschiedenen Themen betreffend Schule informieren. Diese fachlichen Informationen basieren auf den jeweiligen Veröffentlichungen der Schulbehörde und stellen deren Verfahrensweise dar, die für die Schulen verbindlich ist.

Die Kammer hat und wird zu den diversen Punkten weiterhin Stellung nehmen und die Prozesse in der Schule aufmerksam und kritisch begleiten.

Das Wohl der Kinder muss für alle Beteiligten immer das höchste Gut sein.

Diese Information hat den Stand vom 15.Mai 2020

Inhalt

Beschluss der Elternkammer zur Bedarfsbeschulung

Elternkammer startete Kampagne “Gutes Geben”

April 2020 Pressemitteilung der Elternkammer – ESA/MSA

April 2020 Standpunkte der Elternkammer – Zusammenfassung

April 2020 Pressemitteilung der Elternkammer – Fernunterricht

April 2020 Pressemitteilung der Elternkammer – Berufsausbildung

Stellungnahme der Elternkammer zum Thema Schulwechsel nach Klasse 6 des Gymnasiums

Umfrage der Elternkammer zum Thema: Aktuelle Fernbeschulung

Pressemitteilung der Elternkammer vom 15.04.2020 zum Thema Wiedereröffnung der Schulen.

Beschluss der Elternkammer v. 15.04.2020 zum Thema mündliche Prüfungen ESA/MSA

Beschluss der Elternkammer zum Thema Prüfungen ESA/MSA 2020

Stellungnahme der Elternkammer zum Thema Prüfungen 2020

Laufender Schulbetrieb ab 25. Mai 2020

Stundentafel

Hygiene an der Schule – Masken in der Schule

Unterricht zu Hause (Fernunterricht)

Prüfungen (ESA, MSA, Abitur, Berufliche Schulen)

Abitur

ESA und MSA und weitere Prüfungen

Berufliche Schulen

Einschulungen August 2020

Notfallbetreuung

Lernunterstützung durch Medien

Schulveranstaltungen (Feste, Reisen etc.)

Anmeldefrist für den Ganztag an Schule

Abschulungen nach Klasse 6 und 10

Bewegung/Sport

Hotline der Schulbehörde

Rückkehrer aus dem Ausland

Prüfungen / Klausur- und Präsentationstermine für das 4. Semester

 

Laufender Schulbetrieb ab 25. Mai 2020

Aufgrund der Infektionsgefahr findet der Unterricht bis zu den Sommerferien in kleinen Lern-gruppen bis maximal 15 Schülerinnen und Schülern in einer Kombination von Fernunterricht und Präsenzunterricht statt.

Der Fernunterricht und die die Kombination aus Fernunterricht und Präsenzunterricht sind nach Auffassung der Schulbehörde vollwertige Unterrichtsangebote.

 

Die Schulen entscheiden selbst, an welchen Tagen eine Lerngruppe Präsenzunterricht und an welchen Tagen sie Fernunterricht hat. Hier stehen verschiedene Modelle zur Auswahl. Die Schulen achten auf eine gleichmäßige Verteilung der Lerngruppen über die Woche, damit sich möglichst wenig Schülerinnen und Schüler gleichzeitig im Schulgebäude aufhalten.

 

Für die Klassen Gymnasium 6, 10,11 und 12 und STS Klassen 9, 10, 11, 12, 13 sowie Grundschulklasse 4 liegt der Unterrichtsumfang im Präsenzunterricht bei 50%.

 

Alle anderen Klassen haben ein Präsenzunterrichtsanteil von 20%, die Vorschulklassem bei 50%.

 

Wiedereinstieg ab dem 25. Mai 2020

Ab dem 25. Mai bekommen ausnahmslos alle SuS an allen allgemeinbildenden Schulen in folgendem Umfang Präsenzunterricht:

 

– Vorschule: 12 Stunden Präsenzunterricht pro Woche *

– Jg. 1-3: 5 Stunden Präsenzunterricht pro Woche

– Jg. 4: 13 Stunden Präsenzunterricht pro Woche

 

– Jg. 5, 7, 8, 9 Gy: 6 Stunden Präsenzunterricht pro Woche (neu!)

– Jg. 6 Gy: 15 Stunden Präsenzunterricht pro Woche**

– Jg. 10, 11, 12 Gy: 17 Stunden Präsenzunterricht pro Woche**

 

– Jg. 5-8, 11 Sts: 6 Stunden Präsenzunterricht pro Woche

– Jg. 9, 10 Sts: 16 Stunden Präsenzunterricht pro Woche**

– Jg. 12, 13 Sts: 17 Stunden Präsenzunterricht pro Woche**


* In der Vorschulklasse wird für alle Schülerinnen und Schüler Präsenzunterricht, Sprach-förderung und Betreuung im Umfang der Hälfte der Wochenstundenzahl erteilt.

** Die angegebene Zahl der Präsenzstunden gilt dann, wenn eine reguläre Schulklasse in zwei Lerngruppen geteilt wird. Muss eine Klasse aufgrund sehr kleiner Klassenräume zur Sicherstellung des Abstandes von 1,50 Meter in drei Lerngruppen geteilt werden, ist die Zahl der Unterrichtsstunden auf 2/3 der angegebenen Unterrichtsstunden zu reduzieren. Unter Beachtung der Hygiene Bedingungen erfolgt eine schrittweise Öffnung der Schulen für den Präsenzunterricht.

Für die ReBBZ und die Sonderschulen gelten Sonderregelungen, hier in Absprache durch Schulaufsicht und Schulleitung

 

Um die Abstandsregeln einzuhalten, teilen die Schulen die Klassen in Lerngruppen mit nicht mehr als 15 Schülerinnen und Schülern auf. In der Regel wird dazu eine Klasse in zwei Gruppen aufgeteilt, die unverändert fortbestehen, der Unterricht soll in immer gleichen Räumen und mit gleichen Arbeitsplätzen der SuS stattfinden. Es ist erforderlich, dass die Lerngruppen abwechselnd in der Schule unterrichtet werden. Die Schulen entscheiden, nach welchem Modell das sichergestellt wird. Zur Auswahl stehen 4 Modelle.

 

Den Lerngruppen werden die entsprechenden Lehrkräfte zugewiesen. Das Fachlehrerprinzip ist vorläufig aufgehoben. Sportunterricht findet nicht statt.

Es ist darauf zu achten, dass in der Grundschule Deutsch, Mathematik und Sachunterricht mit je mindestens drei Wochenstunden unterrichtet werden. In den weiterführenden Schulen sollen mindestens je drei Stunden Deutsch, Mathematik und Englisch unterrichtet werden. Die restlichen Stunden stehen für andere Fächer sowie für die Reflexion, Aufgabenerteilung und Aufgabenkontrolle des Fernunterrichts zur Verfügung.

Im 2. Semester der Studienstufe sollen mindestens fünf Stunden im Profilbereich und mindestens sechs Stunden in den drei Kernfächern unterrichtet werden. Insgesamt soll der Präsenzunterricht in der Oberstufe mindestens sechzehn Stunden umfassen.

Der Präsenzunterricht sollte nicht über Gebühr für Klausuren oder Klassenarbeiten genutzt werden.

Für die notwendigen Hygienebedingungen und die Durchführung vor Ort, z.B. Pausenregelung und zeitliche Abläufe hat die Schulbehörde den Schulen ein entsprechendes Schreiben mit Hinweisen zur Verfügung gestellt.

 

Stundentafel

Im Fernunterricht bzw. im kombinierten Fern- und Präsenzunterricht gelten die Stundentafeln der jeweiligen Klassenstufe. Es sind deshalb im kombinierten Fern- und Präsenzunterricht alle Unterrichtsfächer zu erteilen. Gerade der Fernunterricht darf nicht auf die Kernfächer reduziert werden, sondern bietet vielfältige Möglichkeiten für Lernaufgaben in Schulfächern wie zum Beispiel Kunst, Sport oder Technik.

– Die Schulen entscheiden, welche Fächer im Präsenzunterricht unterrichtet werden. Die Fächer Deutsch, Mathematik und Sachunterricht in der Grundschule und Deutsch, Mathematik und Englisch in den weiterführenden Schulen sind in jedem Fall im Präsenzunterricht zu erteilen und dabei mit einem höheren Stundenanteil im Präsenzunterricht zu sichern, als sich rechnerisch aus der gleichmäßigen Aufteilung der Unterrichtsstunden auf Fern- und Präsenzunterricht ergeben würde.

– Der Präsenzunterricht ist optimal zu nutzen. Lern- und anleitungsintensive Phasen, die auf Begleitung und Instruktion durch eine Lehrkraft angewiesen sind, sollen im Präsenzunterricht organisiert werden, weniger lern- und anleitungsintensive Phasen und Phasen des Selbstlernens sind im Fernunterricht zu organisieren

 

Hygiene an der Schule – Masken in der Schule

Im Unterricht oder in Prüfungssituationen ist das Tragen von Mund-Nasen-Schutz regelhaft nicht notwendig, wenn der Sicherheitsabstand von 1,50 Metern grundsätzlich eingehalten werden kann. Nach Empfehlung des Robert-Koch-Instituts wird das Tragen von Masken im öffentlichen Raum empfohlen, wenn dieser Sicherheitsabstand nicht gewährleistet ist.

Jeder SuS ist für seine persönliche Hygiene verantwortlich, die LuL informieren die SuS über die Hygieneregelungen an den Schulen und führen entsprechende Aufsichten.

 

Unterricht zu Hause (Fernunterricht)

Die Schulbehörde hat mit Schreiben vom 27. März ausführlich zu der Frage „Fernunterricht: Rahmenbedingungen und Hinweise“ Stellung genommen.Lehrkräfte werden sowohl im Fernunterricht als auch im Präsenzunterricht eingesetzt.

 

Auch im Fernunterricht müssen Schülerinnen und Schüler die ihnen gestellten Aufgaben bearbeiten. Dabei muss beachtet werden, dass nur das verlangt werden kann, was in dieser besonderen Situation von allen Schülerinnen und Schülern altersgemäß leistbar ist. In diesem Zusammenhang sind u. U. auch erschwerte Bedingungen im häuslichen Umfeld von Schülerinnen und Schülern zu berücksichtigen und die Anforderungen entsprechend anzupassen. Verbindlichkeit ist aber erforderlich, um das kontinuierliche Lernen auch über einen ggf. längeren Zeitraum zu sichern.

Die standortbezogene Ausgestaltung der Kommunikationswege und -zeiten an allen Schulen obliegt der jeweiligen Schulleitung. Der Kontakt per E-Mail ist durch Kommunikationswege wie Video-, Audio- oder Textchat, Lern- und Kommunikationsplattformen oder Telefon ergänzt. Grundsätzlich stellen die Schulen sicher, dass mindestens einmal pro Woche ein direktes Gespräch per Telefon oder Bildübertragung zwischen der Schule und jedem einzelnen SuS erfolgt.

In Anbetracht der Situation und dem Bestreben, alle Schüler zu erreichen, sind alle vorhandenen Kommunikationswege zu verwenden.

Die Ausstattung der Schülerinnen und Schüler mit digitalen Endgeräten ist sehr heterogen. Des-halb dürfen Schulen in dieser besonderen Situation Schülerinnen und Schüler, denen zu Hause kein Endgerät zur Verfügung steht, leihweise mit Geräten ausstatten.

Die SuS sollen sich bei den LuL melden, wenn die Aufgaben zu viel und zu umfangreich sind und allein nicht bearbeitbar sind. Dieses Feedback ist für die Einschätzung der angemessenen Unterrichtsaufgaben wichtig.

 

Leistungsbewertung von Aufgaben im Fernunterricht

Die im Fernunterricht erbrachten Leistungen sind Gegenstand der Beurteilung und Leistungsbewertung der Schülerinnen und Schüler. Für die Leistungsbewertung gelten die Vorgaben und Kriterien, die in den Prüfungsordnungen und entsprechenden Abschnitten der Rahmenpläne wiedergegeben sind.

Wie im herkömmlichen Unterricht können Sie bei der Leistungsbewertung exemplarisch und stichprobenartig vorgehen. In allen Schulformen sollte möglichst einmal pro Woche eine Rück-meldung zu den geleisteten Aufgaben gegeben werden. Bei Schülerinnen und Schülern, für die sich das selbstständige häusliche Arbeiten als schwierig erweist, sollten Rückmeldungen öfter erfolgen.

Berufliche Schulen

Das HIBB ist in engem Austausch mit den Kammern bzw. die Schulen mit ihren Betrieben. Dies betrifft sowohl Fragen zum online-Unterricht, zur Präsenz in den Betrieben wie auch die Regelung und Vorbereitung für Prüfungen in Zuständigkeit der jeweiligen Partner. Grundsätzlich erhalten die Auszubildenden in der Zeit, in der der Schulbetrieb ruht, am betrieblichen Arbeitsplatz oder zuhause die Gelegenheit, schulische Lernangebote zu bearbeiten. In den Branchen, in denen Arbeitskraft mittlerweile system- bzw. versorgungsrelevant ist (z.B. Gesundheit, Pflege, Einzelhandel), und der Betrieb die Arbeitskraft des Azubis dringend benötigt, wird schulseitig die Beschäftigung des Azubis im Betrieb mitgetragen und es werden zwischen den dualen Partnern Lösungen im Sinne der Auszubildenden abgestimmt.

 

Prüfungen (ESA, MSA, Abitur, Berufliche Schulen)

Alle schriftlichen Abschlussprüfungen an den allgemeinbildenden und den berufsbildenden Schulen finden statt. Um die Ansteckungsgefahr deutlich zu verringern, werden durch eine geeignete Wahl der Räume große Sicherheitsabstände zwischen den Prüflingen gewährleistet (Zwei Meter Abstand zueinander, höchstens zehn Schüler pro Klassenraum, alle Klassenräume und WC-Anlagen werden unmittelbar vor Beginn der Prüfung intensiv gereinigt, Desinfektionsmittel in den Prüfungsräumen, Zutritt in zeitlichem Abstand, regelmäßiges Lüften).

Abitur

Die schriftlichen Abiturprüfungen fanden in der Zeit vom 21. April bis 6. Mai statt. Mit Rücksicht auf die gesundheitliche Lage werden insgesamt elf Nachschreibetermine vom 07. bis 28. Mai angeboten. Sollten Schüler diese beiden Termine aus wichtigem Grund nicht wahrnehmen können, wird es weitere Nachschreibetermine in der Zeit vom 29. Mai bis 5. Juni geben.

Die Zulassung zur mündlichen Prüfung ist durch die veränderte Prüfungsplanung spätestens für den 9. Juni vorgesehen. Für den Fall, dass bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht alle Ergebnisse der schriftlichen Abiturprüfungen vorliegen, wird die Schülerin oder der Schüler vorbehaltlich dieses Ergebnisses zur mündlichen Prüfung zugelassen.

Um die Lehrkräfte zu entlasten, sollen die Zweitkorrekturen nur im Ausnahmefall stattfinden. Eine Zweitprüfung wird nur durch den Vorsitzenden des Fachprüfungsausschusses angeordnet!

Die mündlichen Prüfungen sind nunmehr vom 11. bis 19. Juni 2020. Bei den mündlichen Prüfungen wird ein neues Wahlrecht angeboten. Aufgrund der Situation und den unterschiedlichen Vorbereitungsbedingungen, können die SuS die Form der mündlichen Prüfung überdenken. SuS mit einer Präsentationsprüfung können bis zum 08. Mai den Wechsel zu einer normalen mündlichen Prüfung mitteilen.

Alle Abiturprüfungen im Sportabitur finden statt, auch die praktischen Anteile des Sportabiturs finden statt.

Für den besonderen Fall, dass in einigen wenigen Sportarten wie zum Beispiel Judo oder Handball einzelne Teilprüfungsaufgaben im sportpraktischen Teil aufgrund der Infektionsgefahr nicht durchgeführt werden können, wird für Ersatz innerhalb der Sportart gesorgt.

ESA und MSA und weitere Prüfungen

Die schriftlichen Prüfungstermine für ESA und MSA haben stattgefunden.

Die ESA-Prüfungen im Schuljahr 2019/20 finden für alle SuS statt, die nach dem Schuljahr 2019/20 die Schule verlassen oder deren weiterer Schulbesuch der Klassenstufe 10 nicht sicher ist. SuS der Klassenstufe 9, die nicht die Schule verlassen, sondern ihre Schule auch in der Klassenstufe 10 weiter besuchen, absolvieren ihre Prüfung zum ESA erst am Ende der 10. Klasse im Schuljahr 2020/21.

Die mündlichen Prüfungen für ESA und MSA finden bis zum 24. April und ab 29. Mai statt, die Termine werden spätestens eine Woche vorher mitgeteilt. Die Belastungen in der Vorbereitung ist bei den vorbereitenden Aufgaben zu berücksichtigen und diese entsprechend anzupassen.

Die zentralen schriftlichen Sprachfeststellungsprüfungen finden am 05. Mai sowie am 26. Mai statt, die mündlichen Sprachfeststellungsprüfungen entfallen.

Die mündlichen Überprüfungen in der Klasse 10 des Gymnasiums entfallen.

Berufliche Schulen

Die Handwerkskammer ist zu diesem Thema mit den Hamburger Innungen als für die Prüfungsabnahme zuständigen Stellen in enger Abstimmung. Vereinbart ist zunächst, dass bis zum 24.04.2020 möglichst keine Prüfungen durchgeführt werden sollen (Abweichungen sind allerdings unter Beachtung behördlicher Bestimmungen zulässig). Es ist geplant, dass danach alle angesetzten Prüfungen durchgeführt werden. In Einzelfällen kann es jedoch zu Terminverschiebungen kommen. Die anstehenden Prüflinge und betroffenen Ausbildungsbetriebe werden von der zuständigen Innung über die Prüfungstermine informiert.

Die Handelskammer hat ihre Prüfungen verschoben, die für April und Mai 2020 vorgesehenen schriftlichen Abschlussprüfungen werden in den Sommer 2020 verschoben. Darauf haben sich die IHKs bundesweit verständigt. Die industriell-technischen Prüfungen sollen am 16. und 17. Juni nachgeholt werden, die kaufmännischen Prüfungen am 18. und 19. Juni.

Für die von der Schulbehörde/HiBB zu verantworteten Prüfungen wird von der Behörde zeitnah eine Information erfolgen. Bis dahin gilt die Aussage des Senators, dass die Prüfungen wie geplant stattfinden.

 

Einschulungen August 2020

Alle künftigen Erstklässlerinnen und Erstklässler haben bereits den Einschulungsbescheid für das kommende Schuljahr 2020/21 erhalten. Wie sich der Schulstart im August 2020 gestalten wird, ist derzeit noch nicht absehbar.

Notfallbetreuung

Alle Eltern, die darauf angewiesen sind, von 8.00 bis 16.00 Uhr können die Notbetreuung an jeder Schule in Anspruch nehmen. Kein Kind wird von der Schule abgewiesen. Die Notbetreuung ist nicht auf spezielle Berufsgruppen eingeschränkt.

Die Notfallbetreuung gilt für Kinder bis 14 Jahren sowie uneingeschränkt für Kinder mit speziellem sonderpädagogischem Förderbedarf.

Grundsätzliche Voraussetzung für die Teilnahme an der Notbetreuung ist, dass die Kinder gesund sind und nicht in einem Corona-Risikogebiet (siehe Definition) waren.

Die Schulleitungen organisieren gemeinsam mit den Lehrkräften und dem pädagogischen Personal der Schule und bei vielen Grundschulen mit dem GBS-Träger eine Notbetreuung von 8.00 bis 16.00 Uhr an allen Schulen. Die Schülerbeförderung findet vorläufig weiter statt. In der Notbetreuung die Schülerinnen und Schüler sollen die gleichen Arbeitsaufgaben bearbeiten wie die Schülerinnen und Schüler, die zu Hause bleiben. Um die Ansteckungsgefahr zu verringern, werden möglichst kleine Schülergruppen gebildet und die sozialen Kontakte auf wenige Personen reduziert werden.

Die Schulleitungen klären mit ihrem Caterer, wie das schulische Mittagessen an dem jeweiligen Standort sichergestellt werden kann. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass die Zahl der Kontakte und Begegnungen auf ein Minimum reduziert wird.

Bitte mailen Sie an corona@bsb.hamburg.de, wenn schulisches Personal oder Kinder in der Notbetreuung an Corona erkranken!

Lernunterstützung durch Medien

Inzwischen bieten eine Vielzahl von Medien Hilfe beim Lernen an, Hamburg stellt vielfältige Lernangebote online zur Verfügung. So finden sich zu zahlreichen Themen und Fächern Lern- und Lehrmaterialien auf dem Hamburger Bildungsserver.

Auf der Lernplattform Digital Learning Lab gibt es fertig ausgearbeitete und qualitätsgeprüfte Unterrichtseinheiten. Und auch auf den Seiten des Landesinstituts für Lehrerbildung und Schulentwicklung stehen einzelne Lehrmaterialien zur Verfügung.

 

Die ARD hat ein umfangreiches Lernangebot: ARD-weite Lernangebote für Schüler

Das ZDF ebenfalls:  Digitales Lernen im virtuellen Klassenzimmer

 

Schulveranstaltungen (Feste, Reisen etc.)

Schulische Veranstaltungen sind unter Beachtung der Hygieneregelungen und der Allgemeinverfügungen grundsätzlich zulässig.

Klassenreisen ins Inland, ins Ausland und Schüleraustausche sind bis zum 19. Oktober untersagt, Bei hierdurch entstehende Stornokosten wenden die Eltern sich bitte an die Schulbehörde schadensersatz@bsb.hamburg.de

 

Anmeldefrist für den Ganztag an Schule

Die Anmeldefrist für die Teilnahme am Ganztagsangebot im Schuljahr 2020/21 wird angesichts der aktuellen Situation bis zum 23. Juni 2020 verlängert.

 

Abschulungen nach Klasse 6 und 10

Die Schulbehörde hat mitgeteilt, dass aufgrund der Daten eine Beurteilung über den Verbleib nach Klasse 6 bzw. 10 durch die LuL möglich ist, die besondere Ausgangslage wg. Corona ist dabei durch die LuL angemessen zu berücksichtigen.

Bewegung/Sport

Schulsport findet noch nicht statt.

Auf z.B. dem YouTube-Kanal www.youtube.com/albaberlin laufen täglich drei Sendungen Sportunterricht für SuS.

Hotline der Schulbehörde

Die Schulbehörde hat für Eltern und Schüler ein Corona-Sorgen-Telefon eingerichtet. Dies soll als Anlaufpunkt unterstützen bei Schul- und Erziehungsproblemen Unter (040) 428 12 8209 oder (040) 428 12 8219 oder (040) 428 12 8050 montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr Hilfe angeboten, auf Wunsch selbstverständlich auch anonym.

Rückkehrer aus dem Ausland

Schülerinnen und Schüler inkl. Ganztag/GBS sowie in einer Kita oder in der Kindertagespflege betreute Kinder, die aktuell oder in den vergangenen 14 Tagen aus einem Risikogebiet (Liste der Risikogebiete) zurückgekehrt sind, nehmen – unabhängig von Symptomen – nicht am Schulbetrieb teil bzw. besuchen keine Kita, vermeiden unnötige Kontakte und bleiben vorsorglich 14 Tage zu Hause (die 14 Tage sind ab dem Zeitpunkt des Verlassens des Risikogebietes zu zählen). Dies ist keine freiwillige Maßnahme, sondern eine Zwangsmaßnahme, die bei Verstoß mit Strafen belegt ist. Grundlage ist hierfür eine  Allgemeinverfügung der Gesundheitsbehörde. Dies gilt auch für die jetzt bestehende Notbetreuung an den Schulen!

Beim Auftreten von typischen Erkältungssymptomen sollten sie sich telefonisch unter 116117 (Arztruf) beraten lassen und auf ärztliches Anraten eine diagnostische Abklärung vornehmen lassen. Dies gilt für alle Beteiligten, also Schüler, Lehrer und andere Schulbeschäftigte!

Prüfungen / Klausur- und Präsentationstermine für das 4. Semester

 

Alle Klausuren, die am 16.03. und am 17.03. geschrieben wurden, gehen in die Leistungsbewertung ein.

 

Die schriftliche Prüfung zum DSD I ist auf den 26.05.2020 verschoben worden. Der Zeitraum für die Durchführung der mündlichen Prüfungen, die dezentral von den Schulen durchgeführt werden, soll bis in den Juni verlängert werden.

 

Vor dem Hintergrund der aktuellen Situation wird von der Durchführung der Klausuren sowie der Präsentationsleistungen im 4. Semester der Studienstufe abgesehen und eine Bewertung der Leistungen im vierten Semester der Studienstufe vorgenommen.

 

 

 

Basis für unsere Information sind u.a. die aktuellen Schreiben der Schulbehörde zu dem Thema an die Schulen und die Eltern, die FAQ der BSB hierzu und die Allgemeinverfügungen des Senats.

FAQ der Schulbehörde

Die Schulbehörde wird laufend auf ihrer Homepage über Veränderungen informieren.

 

Allgemeine und weitere Informationen

Hotline zum Corona-Virus 040 428 284 000 und 116117 (rund um die Uhr)

Allgemeine Informationen erhalten Sie unter www.hamburg.de/coronavirus

DER SPIEGEL Wissenschaft Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Coronavirus

Informationen und Hinweise zu CORONA HINWEISE ZUM NEUARTIGEN CORONAVIRUS

 

Hygiene Tipps

Alle sind aufgefordert die Hygienemaßnahmen der Gesundheitsbehörden und des Robert-Koch-Instituts zu befolgen (www.infektionsschutz.de/hygienetipps)

Das korrekte Händewaschen ist von höchster Wichtigkeit für alle.

Die BZgA weist darauf hin, dass einfache Maßnahmen helfen können, sich selbst und andere vor Ansteckungen zu schützen:

  • Abstand halten beim Husten oder Niesen und wegdrehen
  • Niesen in die Armbeuge oder in ein Papiertaschentuch, das danach entsorgt wird
  • Berührungen bei der Begrüßung anderer Menschen vermeiden
  • Hände aus dem Gesicht fernhalten
  • Hände regelmäßig und gründlich waschen, mindestens 20 Sekunden lang mit Wasser und Seife
  • Bei gründlichem und regelmäßigem Händewaschen ist die Benutzung von Desinfektionsmitteln nicht erforderlich
  • In beheizten Räumen häufig Stoßlüften.

Diese Maßnahmen sind ein wichtiger Bestandteil zur Eindämmung des Corona-Virus. Wir bitten Sie eindringlich darum, diese im Sinne unserer Schüler*innen und unseres Gemeinwohls zu befolgen.

Liebe Eltern!

Vielen lieben Dank, dass Sie sich an die Elternkammer gewandt haben.
Ihr Feedback ist sehr wertvoll für uns, so bekommen wir in der Elternkammer Hamburg einen genaueren Überblick über die Ansichten und die Stimmung der Eltern.

Die Elternkammer hat sich deutlich für eine 14 tägige Schulschließung nach den Ferien ausgesprochen, um während der Inkubationszeit weitere Ansteckungen zu vermeiden.

Gerade hat die Schulbehörde über die Presse mitgeteilt, dass die Schulen in Hamburg bis auf weiteres geschlossen bleiben.

Wir stehen weiterhin in Kontakt mit der Schulbehörde und veröffentlichen unsere Informationen über unsere WebSite elternkammer-hamburg.de und die Presse.

Stellungnahme der Kammer

Die Elternkammer Hamburg ist der Auffassung, dass eine 14-tägige Schließung der Schulen das Risiko einer weiteren Steigerung der Fallzahlen in Hamburg entgegenwirkt. Gerade weil jetzt die Ferien beendet sind, bietet sich eine Auszeit an, während der klar werden wird, ob Kinder erkrankt sind oder nicht.

Wichtig ist den Eltern, dass trotz der Schließung der Wissenserwerb der Schüler und Schülerinnen so gut wie möglich weiter gewährleistet wird.

Dafür bieten sich moderne Kommunikationswege, wie E-Mail Web-Chats etc. an. Eltern sind nicht davon überzeugt, dass behördlich ausgegebene Hygienepläne auch wirklich umgesetzt wurden, dass ausreichend Desinfektionsmittel bereitstehen, oft fehlt sogar Seife an den Waschbecken. Hamburger Schulen haben überwiegend keine Zwangsbelüftung und werden bei entsprechenden Wetterlagen gar nicht gelüftet (Schulmief). Des Weiteren lässt sich 30 Personen Limit aus Sicht der Eltern in Pausen und beim Essen nicht einhalten. Auch das ist ein Grund für eine vorläufige Schließung der Schulen.

Die Elternkammer begrüßt grundsätzlich die Einigung der Schulbehörde mit den Hamburger Caterern

Die Eckpunkte der erzielten Einigung sind: Anhebung des Preises für ein Schulmittagessen von 3,50 EUR auf 3,90 EUR ab August 2020 Der Mehrbetrag wird in diesem Jahr durch die Schulbehörde übernommen. Die Elternkammer begrüßt dieses Ergebnis, legt jedoch Wert auf die Feststellung, dass die dadurch entstehenden Mehrkosten auch künftig nicht zu Lasten der Familien gehen dürfen. Insbesondere BUT Empfänger können diese Preissteigerung nicht auffangen.
# Weitere Anhebung in 2021 auf 4,00 EUR. Diese Anhebung deckt nicht die erwartete Preissteigerung von 2,4% im Bereich der Nahrungsmittel, daher wird eine weitere Anpassung zur Aufrechterhaltung der neu geschaffenen Qualität notwendig sein. Der Bio-Anteil wird bei mindestens 10% liegen. Die Elternkammer Hamburg ist verwundert über diesen Teil der Einigung, da gerade in Berlin festgestellt worden ist, dass eine Erhöhung des Bio-Anteils von 15% auf 50% sachlich geboten sei. Berlin nimmt die dafür entstehenden Mehrkosten von geschätzten fünf Millionen Euro trotz leerer Kassen auf sich. Vor diesem Hintergrund scheint die Einigung auf 10% Bio kein Grund zum Feiern zu sein. Weitere Anpassungen werden künftig ca. alle zwei Jahre vorgenommen. Die Elternkammer Hamburg begrüßt die weiter anhaltende Bereitschaft zu künftigen Verhandlungen und erwartet von beiden Parteien hier einen sachgerechten und ergebnisorientierten Dialog zum Erhalt einer adäquaten Essenqualität.

Wie in unserer Pressemitteilung vom 12. Februar 2020 mitgeteilt, verfolgt die Elternkammer weiterhin das Ziel, in Hamburg ein für die Eltern kostenfreies Schulmittagessen zu bekommen. Die Kammer wird die vom Senator hierbei angedachten Modelle kritisch begleiten und eine faire und gleiche Lösung für alle Hamburger Schuleltern einfordern.

22. BERTINI-Preisverleihung gegen das Vergessen

Seit 1999 wird jedes Jahr am 27. Januar, dem Tag des Gedenkens an die Opfer des National- sozialismus, im Ernst-Deutsch-Theater, der Preis an junge Hamburger*innen übergeben. In diesem Jahr gingen 22 Bewerbungen ein und es wurden vier beeindruckende Projekte, an denen insgesamt 97 Jugendliche beteiligt waren, für ihr besonderes Engagement gegen das Vergessen und das Ausgrenzen ausgezeichnet. Die Elternkammer Hamburg ist durch Hülya Melic in der Jury vertreten.

Diese Initiativen von jungen Hamburger*innen hielt die Jury für beispielgebend:

„Wir wären alle nicht hier“
Ein Theaterprojekt von 21 Schüler*innen der Profilklasse 9c der Ida Ehre Schule

Gedenken an 500 jüdische Zwangsarbeiterinnen im KZ-Außenlager Neugraben
Ein Projekt von 19 Schüler*innen des Gymnasium Süderelbe

Erinnern an die Morde im Kinderkrankenhaus Rothenburgsort
Ein Theaterprojekt von 27 Schüler*innen der Stadtteilschule Bergedorf

Halimahs erwachen – lieber tot als ehrenlos!
Ein Theaterprojekt von 30 Schüler*innen des Helmut-Schmidt-Gymnasium

Die Elternkammer Hamburg bedankt sich bei allen Beteiligten dieser Projekte, dem BERTINI-Preis- Kuratorium, allen voran Isabella Schütter-Vertes und freut sich ein Teil dieser Jury sein zu dürfen.

Smalltalk mit Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher.

Elternkammermitglieder mit Bürgermeister.
v.l. Ulrike Peter-Klaas, Alexandra Fragopoulos, Thomas Köster, Bürgermeister Tschentscher, Hülya Melic und Maike Schöning

NEU: Elternratgeber Unterrichtsausfall und Vertretungsunterricht

Liebe Eltern,

Unterrichtsausfall und Vertretungsunterricht sind Themen, die uns Eltern bewegen. Zu Recht, denn werden zu viele Stunden nicht gegeben oder nicht gut vertreten, wirkt sich das negativ auf den Lernerfolg unserer Kinder aus. Spätestens in der nächsten Klassenarbeit oder bei einem Wechsel der Lehrkraft – so der Eindruck –  müssen die Schülerinnen und Schüler allzu häufig die Zeche zahlen. Versäumter Stoff muss selbstständig oder mit ihren Eltern nachgearbeitet werden arbeiten; oder aber es bleibt eben eine schmerzhafte Lücke.

Deshalb haben wir einen Elternratgeber entwickelt, der Sie nicht nur durch den Dschungel der Begrifflichkeiten leiten soll, sondern Ihnen auch Wissen mit an die Hand gibt, mit dem Sie aktiv daran mitwirken können, die Situation an Ihrer Schule oder in Ihrer Klasse zu verbessern.

Zur Online Version des Ratgebers

Zum Download des Ratgebers

Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung 2019

Am 3. Dezember wurde mit dem “Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung” daran erinnert, dass jeder Mensch ganz natürlich dazu gehört. Er soll den Einsatz für die Würde und Rechte der Menschen mit Behinderungen fördern.
Der Prozess von einem selektiven in ein inklusives Bildungssystem ist ein gesellschaftlicher Kraftakt. Vieles ist schon passiert – eine Menge muss noch geschehen, damit jedes Kind in Hamburg sein persönliches Potenzial in den Bildungseinrichtungen vollständig entfalten kann.

Wohin nach der Grundschule?

Eine wichtige Frage, mit der sich viele Familien beschäftigen. Ist es doch ein großer Schritt und man möchte unbedingt alles richtig machen.

Aber: Ist ein kurzer Schulweg wichtiger als das Profil der Schule? Die besten Freunde wollen zu der Schule, die ich eigentlich nicht so gut für mein Kind finde. Stadtteilschule oder Gymnasium? Bekomme ich an einer beliebten Schule überhaupt einen Platz?

Wir möchten Sie aber ermuntern, die vielen Informationsangebote über die weiterführend Schulen, die es gibt, wahrzunehmen. Einen guten Überblick über die Bildungseinrichtungen in ihrer Region geben die Marktplätze der weiterführenden Schulen.

Hier stellen sich die Schulen vor, und Sie haben die Gelegenheit, Ihre Fragen direkt mit Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern und Eltern der Schulen zu diskutieren. Eine Übersicht finden Sie hier Auch die Elternkammer ist auf einigen Marktplätzen mit einem Stand vertreten, um Ihnen zur Seite zu stehen.

INFOVERANSTALTUNG: Schulanmelde- und Zuweisungsverfahren

Die neue Anmelderunde im Februar steht bevor. Viele Familien sind unsicher, ob ihr Kind auch tatsächlich an der Wunschschule angenommen werden wird.

Um etwas Licht ins Dunkel zu bringen, führen wir gemeinsam mit dem Hamburgischen Anwaltverein am 27. November um 19 Uhr in der Handwerkskammer eine Informationsveranstaltung zum Wahl- und Zuweisungsverfahren durch. Zwei Fachanwälte und ein Behördenvertreter werden Ihnen nicht nur das Verfahren und mögliche Rechtsmittel erläutern, sondern stehen Ihnen auch für Fragen zur Verfügung

Download des Veranstaltungsflyers

Tempo 30 rund um Hamburger Schulen

Der Fahrradclub ADFC Hamburg startet jetzt eine Kampagne, die sehr helfen kann, Tempo 30 rund um Schulen, Kitas, Krankenhäuser und Senioreneinrichtungen durchzusetzen: “Tempo 30 an sozialen Einrichtungen”.

Wir als Elternkammer unterstützen diese Kampagne und bitten Sie, mitzumachen. Mit untenstehendemn Link gelangen Sie zum online-Tool, mit dem Sie vor Ort für Ihre Schule die Tempo-30-Lage dokumentieren (auch wenn dort schon Tempo 3o gilt) und ggf. direkt ein Gesuch an das zuständige Polizeikommissariat senden können.

Link zur Kampagnenseite (im Aufbau) und Tool:

https://hamburg.adfc.de/index.php?id=1729

Wir setzen uns seit Jahren für die Verbesserung der Verkehrssicherheit rund um die Kitas ein und begrüßen die Kampagne des ADFC sehr. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie das einfache und zeitschonende Angebot des ADFC für Ihre Schule nutzen werden und wir somit mit vielen dezentralen Aktivitäten den Gesamtdruck für eine Verkehrsberuhigung stärken können.

HVV Tarife für Schülerinnen und Schüler

Die Elternkammer fordert ein neues Preiskonzept für Schülerfahrkarten:

# Gültigkeit der Tageskarte für Schüler zeitunabhängig
Warum sind Tageskarten für Schüler, die morgens vor 9 Uhr in den Schulen seien müssen, jetzt mit einem Zeitlimit bzw. Gültigkeit (ab 9 Uhr) belegt? Das benachteiligt Familien und stellt wirtschaftliche Interessen voran.

# Kindertarif für Hamburger Schülerinnen und Schüler bis zur Vollendung des 18. Lebensjahrs
Warum zahlen Schüler ab 14 den selben Preis wie Erwachsene? Das ist nicht akzeptabel. Die Schulpflicht gilt unabhängig von Schulform oder Schulabschluss für 11 Schulbesuchsjahre bzw. bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres.

# Kein Schulnachweis für Fahrkarten bis zum 18. Lebensjahr
Warum brauche wir aufwendige Schulnachweise? Das ist nicht nachvollziehbar. Die oben erwähnte Schulpflicht macht dieses kostenintensive Bürokratiemonster überflüssig.

Referentenentwurf des Schulentwicklungsplans 2019

Die Elternkammer begrüßt es ausdrücklich, dass der bestehende Schulentwicklungsplan fortgeschrieben wird. Wie in vorherigen Beschlüssen dargelegt, braucht jede Schule verlässliche Rahmensetzungen, in denen sie sich entwickeln und planen kann. Dazu gehören neben der Festschreibung der Anzahl von Lerngruppen auch das Vorhandensein der für den inklusiven Schulbetrieb und Ganztag notwendigen Räume und Flächen mit entsprechender Ausstattung. Außerdem heißt die Elternkammer das kluge, aber kostenintensive „Ja“ zum Schulbau willkommen. Die kostengünstige Alternative – die Heraufsetzung der Klassenfrequenzen – wäre der Unterrichtsqualität teuer zu stehen gekommen.

Die Intensität, mit der sich die am Prozess beteiligten Elterngremien trotz der knapp bemessenen Fristen auf Schul- und Kreisebene eingebracht haben, ist vorbildlich. Nun kommt es darauf an, geäußerte Bedenken im konstruktiven Dialog zu bearbeiten.

Abiturprüfung Mathematik - Anpassung des Bewertungsmaßstabes

Die Elternkammer freut sich, mitteilen zu können, dass der Bewertungsmaßstab für die Abiturprüfung Mathematik auf grundlegendem Niveau angepasst werden wird. Wir wünschen allen Abiturientinnen und Abiturienten weiterhin viel Erfolg!

Partizipation Schulentwicklungsplan

Die Elternkammer versteht, dass die Schulbehörde den Schulentwicklungsplan angesichts der prognostizierten Schülerzahlen zügig fertigstellen möchte. Allerdings darf datunter die notwendige Partizipation nicht leiden. Das vergangene Jahr hat gezeigt, zu wieviel Unmut es im Nachhinein führt, wenn Schulen und Eltern nicht von Anfang an und sorgfältig in Einscheidungen über die Veränderung von Schulgrößen einbezogen werden.

Damit allen Beteiligten in dem gestuften Beteiligungsverfahren zum Schulentwicklungplan genug Zeit haben,. braucht ein ernst gemeinter Partizipationsprozess ca. sechs Monate.

Meinungsvielfalt und Demokratie III

Obwohl in der öffentlichen Debatte kaum noch zu vernehmen – beschäftigen die Ereignisse in der Ida-Ehre-Schule die Schuleltern nachhaltig. Mit ihrem Beschluss möchte die Elternkammer darauf hinwirken, dass Unstimmigkeiten über regelkonformes Verhalten in Ruhe und dort unter den Beteiligten geklärt werden können, wo sie entstanden sind. Nämlich in der Schule und nicht durch Parteien oder Presse in der Öffentlichkeit.

Außerdem ist es der Elternkammer daran gelegen, die Kompetenz von Schülerinnen und Schülern zu erhöhen, den Unterschied zwischen erwünschter Meinungsäußerung und unlauterer Willensbeeinflussung erkennen zu könnne.

Die Elternkammer sieht mit großer Sorge, dass politische Debatten zunehmend emotionaler geführt werden und Respekt vor dem Menschen, der hinter der politischen Auffassung steht, vermissen lassen. Politische Auseinandersetzung ist ein hohes Gut. In diesem Sinne gilt es, den politischen Gegner wertzuschätzen.

Meinungsvielfalt und Demokratie II

Die Elternkammer hat auf ihrer Sitzung am 26. März die Ereignisse rund um die Ida Ehre Schule intensiv diskutiert. Im Verlauf der Debatte wurde deutlich, dass der Elternkammer Informationen fehlen, um einen sachlich fundierten und ausgewogenen Beschluss fassen zu können. Damit dies auf ihrer nächsten Sitzung geschehen kann, hat sie eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die folgende Fragen untersuchen möge:

  • Welche Handlungen haben sich an der Stadtteilschule zugetragen?
  • Wie hat die BSB reagiert und war diese Reaktion angemessen?
  • Welche Rolle spielt die Berichterstattung durch die Medien?
  • Sind die vor der Benutzung von „Neutrale Schule Hamburg“ empfohlenen Wege, nämlich direkte Gespräche mit Fachlehrkraft und/oder Schulleitung beschritten worden?
  • Gelangen persönliche Daten, die durch „Neutrale Schule Hamburg“ in Erfahrung gebracht werden, in den Umlauf, so dass dort genannte Personen Gefahr laufen, von anderen Personen verächtlich gemacht zu werden?

Die Elternkammer sieht mit großer Sorge, dass politische Debatten zunehmend emotionaler geführt werden und Respekt vor dem Menschen, der hinter der politischen Auffassung steht, vermissen lassen. Politische Auseinandersetzung ist ein hohes Gut. In diesem Sinne gilt es, den politischen Gegner wertzuschätzen.

Meinungsvielfalt und Demokratie in der Schule

Das 100-jährige Jubiläum der Revolution in Deutschland hin zur Demokratie, die dann aber nicht lange währte und ein jähes Ende fand, führt uns deutlich vor Augen, dass Demokratie weder vom Himmel fällt noch eine Selbstverständlichkeit ist.  Deshalb hat die Elternkammer auf ihrer letzten Plenumssitzung lebhaft darüber debattiert, was Schule tun kann, damit junge Menschen den Wert von Demokratie erkennen.

Insbesondere werden zwei Bereiche im kommenden Jahr auf unserer Tagesordnung stehen.

Zum einen werden wir uns fragen, wie Demokratie an den Schulen selbst gelebt wird: Wie sehr können sich Schüler, Lehrer und Eltern persönlich oder durch Arbeit in den schulischen Gremien einbringen und Schule gestalten? Herrscht ein Klima, in dem unterschiedliche Auffassungen gehört und Meinungsverschiedenheiten respektvoll erörtert und auch gelöst werden können? Positive Erfahrungen helfen, Demokratie zu verinnerlichen, und lassen keinen Bedarf nach radikalen Ausdrucksmöglichkeiten entstehen.

Zum anderen werden wir uns mit dem PGW- bzw. Politikunterricht beschäftigen. Politik und Demokratie sind in Deutschland miteinander eng verknüpft. Die Spielregeln für eine ausgewogene aber durchaus gewollt kontrovers angelegte politische Bildung legt der sogenannte Beutelsbacher Konsens fest. Kennen Schülerinnen und Schüler diese Spielregeln und ihre Hintergründe?  Welche Rolle spielt die Lehrkraft? Wie bilde ich eine eigene politische Meinung? Wie gehe ich als Demokrat mit anderen politischen Auffassungen um, die sich im Rahmen der Rechtsordnung befinden?

Die Elternkammer möchte mit dieser Themensetzung einerseits eine aktive Haltung junger Menschen zur Demokratie unterstützen. Außerdem wollen wir unsere Schulen und Lehrkräfte, denen Eltern vollstes Vertrauen entgegenbringen, dabei unterstützen, ihre Angelegenheiten und Meinungsverschiedenheiten als demokratische Institution selbst und innerhalb der Schule zu bearbeiten.

HVV Ticket

Kinder kommen sicher zur Schule, wenn möglichst viele Autos stehen bleiben und die Kinder den Schulweg allein bewältigen. Neben sicheren Schulwegen, für die wir uns auch auf bezirklicher Ebene einsetzen, würde ein HVV-Ticket für Schülerinnen und Schüler dazu beitragen, den Anteil der Kinder zu erhöhen, die den Schulweg allein bewältigen.

Kostenloses Frühstück

Ein Frühstück verbessert die Konzentrationsfähigkeit, die Erinnerungsleistungen und  die Aufmerksamkeit. Doch gibt es an Hamburgs Schulen viele Kinder, die mit leerem Magen in der ersten Stunde sitzen. Deshalb unser Apell an die BSB für ein kostenloses Frühstück an Hamburgs Schulen zu sorgen. Das erhöht übrigens auch die Chancengerechtigkeit.

Kiss & Drop Zone II

Wir distanzieren uns von der Darstellung einiger Medien in Bezug auf Forderungen nach Parkraum vor Schulen.

In einigen Medien wird die Elternkammer Hamburg mit einer Forderung zitiert, die sie in dieser Form nicht aufgestellt hat.

Richtig ist, dass die Elternkammer es für überaus sinnvoll hält, wenn Kinder früh lernen, den Schulweg alleine zu bewältigen und selbstständig in die Schule gehen. Leider bleiben die diesbezüglichen Appelle von Elternvertretungen und Schulen häufig ungehört. Die Gründe dafür sind vielschichtig.

Die Elternkammer ist der Meinung, dass Familien, die tatsächlich darauf angewiesen sind, Ihre Kinder mit dem Auto zur Schule zu bringen, die Möglichkeit bekommen sollten, das sicher zu tun.

Werden die Kinder – wie es bei vielen Schulen der Fall ist – bis vor den Eingang gefahren, dann entstehen an diesen Stellen oft mehrere Probleme gleichzeitig. Dazu ist die Luftbelastung durch die Abgase ein Problem für die vielen kleinen Kinder, die gerade im Bereich vor dem Schuleingang die Leidtragenden sind.

Aus diesem Grund regt die Elternkammer Hamburg an, über separate „Kiss and Drop Zones“ zu diskutieren. Diese sollen in fußläufiger Entfernung von der Schule gelegen sein. Sie müssen sicher zu betreten und zu befahren sein und den Kindern ein ungefährliches Stück Schulweg ermöglichen.

Flexible Schuleingangsphase für Hamburgs Grundschulen?

Trotz vieler Fördermaßnahmen verfehlen 15% der Hamburger Schülerinnen und Schüler, die auf die weiterführenden Schulen wechseln, den sogenannten Mindeststandard. Das bedeutet, dass sie aller Voraussicht nicht ausreichend Lesen, Schreiben und Rechnen können, um den Anforderungen des Ersten Schulabschlusses gewachsen zu sein.

Ein Kind, das ohne den Mindeststandard erreicht zu haben, auf die weiterführende Schule wechselt, wird vermutlich viel Förderung bedürfen, zumal die erhöhte Fachlichkeit das Problem noch verschärfen wird. Wer nicht richtig lesen kann, kann das auch nicht in Geschichte, PGW, Mathematik oder Religion. Weder für das Kind noch für die Schule eine einfache Aufgabe.

In vielen Bundesländern, bekommen folgerichtig Schülerinnen und Schüler individuell die Zeit, die sie brauchen, um sich den Zugang zum Lesen, Schreiben und Rechnen zu erschließen. Dies wird mit der sogenannten flexiblen Schuleingangsphase erreicht.

Unterrichtszeit für Unterricht nutzen – auch nach den Zeugniskonferenzen

Die Schule zu schwänzen zur Ferienverlängerung ist kein Kavaliersdelikt, das hat die BSB in ihrem heutigen Newsletter zu Recht betont. Allerdings stellt sich die Frage, was denn eigentlich geschwänzt wird. Denn in vielen Lerngruppen kann von „Schule“ im Sinne von Unterricht in den letzten vier Wochen vor den Ferien keine Rede sein.

Mehr Musikinstrumente für unsere Kinder

Die Elternkammer befürwortet die Fortführung des JeKi-Programms (Jedem Kind ein Instrument) und fordert dessen zeitnahe Ausweitung und Öffnung für weitere (auch weiterführende) Schulen. Forschungen belegen, dass sich das Erlernen einen Instruments postitiv auf das schulische Lernverhalten der Kinder auswirkt.

Gesundheitsgefahr durch Stickstoffoxide?

Wie gut ist die Umgebungsluft von Hamburger Schulen? Einige Schulen liegen nahe an Straßen, die gesundheitsschädliche Messwerte an Stickstoffoxiden aufweisen.

Kiss & Drop Zone

An vielen Hamburger Schulen spielen sich jeden Morgen leider gefährliche Szenen ab. Oft aufgrund von Zeitdruck und auf ihrem Weg zur Arbeit bringen Eltern ihre Kinder mit dem Auto zur Schule. Dabei werden die Kinder häufig direkt am Eingang der Schule herausgelassen. Diese sogenannten Elterntaxis machen die Verkehrssituation unübersichtlich und es entstehen unmittelbar vor der Schule gefährliche Situationen für Schüler, Lehrer, Eltern und Anwohner. Manchmal führt das sogar zu Unfällen. Am besten sollten Kinder den Schulweg selbstständig zurücklegen. Sollte dies jedoch nicht möglich sein, so ist es wesentlich sinnvoller, sein Kind nicht bis an die Eingangstür zu fahren. Lassen Sie ihr Kind in einem sicheren, gut erreichbaren Bereich in der Nähe der Schule, einer sogenannten Kiss & Drop Zone aussteigen. Dies ist nicht nur wesentlich ungefährlicher für alle, man gönnt seinem Kind auch noch ein kleines Stückchen Schulweg zu Fuß, vielleicht ja gemeinsam mit den Freunden?

Kiss & Drop Zone – Machen Sie mit!

Kollegiale Hospitationen

Die Elternkammer begrüßt die Aufnahme einer Regelung zu kollegialen Hospitationen zwischen Lehrkräften in das Hamburger Schulgesetz und fordert zugleich, dass den Schulen entsprechende Zeiten zur Planung, Vorbereitung, Durchführung, Auswertung der Hospitationen sowie der Umsetzung des aus den Hospitationen Gelernten zur Verfügung gestellt werden.

20. Bertini-Preis für junge Menschen mit Zivilcourage

Am Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus, dem 27. Januar 2018, wurde der 20. und mit 10.000 Euro dotierte Bertini-Preis im Ernst-Deutsch-Theater an fünf Schülerinitiativen vergeben. Mit diesem Preis werden Projekte von Schülerinnen und Schülern ausgezeichnet, mit denen sie Engagement beweisen und sichtbar machen,  was manchmal droht in Vergessenheit zu geraten.

Pressemitteilung: Elternkammer wählt viel Erfahrung in den neuen Vorstand

Die Elternkammer Hamburg hat in ihrer Sitzung vom 23. Januar 2018 turnusmäßig den Vorstand für das Jahr 2018 gewählt. Langjährigen Beobachtern der Kammer wird auffallen, dass dies der Vorstand mit den meisten „ehemaligen Vorsitzenden“ ist und somit auf außerordentlich viel Expertise zurückgreifen kann.

Als Vorsitzende wählte die Kammer einstimmig Antje Müller (Marion Dönhoff Gymnasium), die zuvor das Amt der stellvertretenden Vorsitzenden bekleidet hatte. Als ihre Stellvertretung wurde Gerrit Petrich (Gymnasium Süderelbe) in den Vorstand gewählt. Gerrit Petrich war bereits 2014 Vorsitzender der Elternkammer. Als Mitglieder des Vorstandes klar bestätigt wurden der bisherige Vorsitzende Marc Keynejad (Gymnasium Rissen), die Vorsitzende von 2015 Claudia Wackendorff (Helmut-Schmidt-Gymnasium, Nelson-Mandela-Schule), Thomas Koester (Grundschule Redder, Carl-von-Ossietzky-Gymnasium) und Oliver Triquart (Gymnasium Corveystraße).

Pressemitteilung: Anstrengungen im Bildungsbereich müssen intensiviert werden

Laut der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) ist die Zahl der Kinder, die trotz schwieriger sozialer Umstände solide Leistungen in der Schule erbringen, auf 32 Prozent gestiegen. Dies darf aus Sicht der Elternkammer Hamburg (EKH) aber kein Grund sein, sich auf den Erfolgen auszuruhen.

Gemäß OECD hätten hier vor allem mehr Ganztagsschulen, die Zusammenlegung von Haupt- und Realschulen, mehr frühkindliche Bildung und die stärkere Förderung von Schülern mit Migrationshintergrund zu besseren Chancen für benachteiligte Schüler geführt. All dies sind Themen, in denen sich in Hamburg auch die Elternkammer intensiv eingebracht hat. Gerade im Ganztagsbereich, der seit flächendeckender Einführung in Hamburg von uns intensiv begleitet wurde, konnten einige Verbesserungen durchgesetzt werden.

Muttersprachlicher Unterricht

Muttersprachlicher Unterricht

Kinder mit Migrationshintergrund sollen aus Sicht der Elternkammer in gebundenen Ganztagsschulen einfachen Zugang zu Unterricht in ihrer Muttersprache bekommen.

Dieses mag zunächst vielleicht seltsam anmuten, wird doch von Migrantinnen und Migranten zu Recht gefordert, sich in die hiesigen Gegebenheiten in kultureller und gesellschaftlicher Hinsicht einzugliedern. Dazu ist die Beherrschung der deutschen Sprache sicherlich eine wichtige Kompetenz.

Aber: Es nehmen viele Kinder mit Migrationshintergrund am gebundenen Ganztag teil. Sie halten sich aus diesem Grund die meiste Zeit des Tages außerhalb der Familie auf. Dies erschwert den Familien die Vermittlung der ethnischen Identität und das Erlernen und Fortbilden der eigenen Muttersprache. Für die gesunde Entwicklung eines jungen Menschen sind die Gespräche mit der Familie von großer Bedeutung. Wie soll das anders als in der Muttersprache geschehen?

Mehr Kulturmittler

Schulen haben die Möglichkeit, Kulturmittler als Honorarkräfte für die Mitarbeit in Flüchtlingsklassen zu beschäftigen. Kulturmittler tragen dazu bei, Sprachbarrieren zu überwinden und sind durch ihre Erfahrungen und ihr Fachwissen befähigt, bei sozio-kulturell bedingten Verständigungsschwierigkeiten nicht nur zu übersetzen, sondern auch Informationen zu vermitteln und unterstützen die Arbeit der Fachkräfte. Das derzeitige Antragsverfahren für ist für Schulen zu unflexibel. Außerdem stehen zu wenig Mittel für diese wichtige Tätigkeit zur Verfügung. Die Elternkammer fordert die BSB auf, den Schulen den Zugang zu Kulturmittlern zu erlcichtern.

Wohin nach der Grundschule?

Eine wichtige Frage, mit der sich viele Familien beschäftigen. Ist es doch ein großer Schritt und man möchte unbedingt alles richtig machen.

Aber: Ist ein kurzer Schulweg wichtiger als das Profil der Schule? Die besten Freunde wollen zu der Schule, die ich eigentlich nicht so gut für mein Kind finde. Welche Schule arbeitet erfolgreich inklusiv?  Mein Kind soll Abitur machen – kann es das besser auf dem Gymnasium oder auf der Stadtteilschule? Bekomme ich an einer beliebten Schule überhaupt einen Platz?

"Ich hab morgen erst zur dritten!" - Fällt zuviel aus?

Die Vertretungsstatistik, die die BSB vorlegen kann, sieht gut aus. Weniger als 1% des in Hamburg nach Plan zu erteilenden Unterrichts fiel nach den Angaben, die die Schulen regelmäßig an die Behörde melden müssen, im ersten Halbjahr 2016/176 aus.

Woran liegt es also, dass bei den Eltern trotzdem häufig der Eindruck entsteht, dass zuviel Unterricht ausfällt?

Hier loht sich ein detaillierterer Blick in die Vertretungsstatistiken. Es wurden nämlich nur 87% der zu unterrichtenden Stunden nach Plan erteilt. Das bedeutet, bei einer Woche mit 34 Schulstunden fanden knapp 30 Unterrichtsstunden so wie vorgesehen statt. Vier Wochenstuden wurden im Schnitt zwar unterrichtet, aber eben nicht “nach Plan”.