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Stellungnahme der Elternkammer zum Thema Prüfungen 2020

Die Schulbehörde hat in einem Schreiben vom 31. März 2020 an die Schulen die Regelungen zu den Prüfungen 2020 mitgeteilt. Die Kammer hat dazu in ihrer Stellungnahme vom 01. April 2020 (Diese finden sie hier) ausführlich und sehr kritisch Stellung genommen.

Umfrage der Elternkammer zum Thema: Aktuelle Fernbeschulung

Die Elternkammer Hamburg hat einen Fragebogen zum Thema Fernbeschulung entwickelt. Es geht uns in dem Fragebogen um die aktuelle Situation der Beschulung zuhause. Die Auswertung dieser Umfrage soll uns Erkenntnisse über die aktuelle Situation bringen und uns helfen die Schulbehörde zu informieren und an Lösungen mitzuarbeiten. Sollten Sie den Fragebogen noch nicht bekommen haben, so machen sie gerne mit, hier geht es zum Fragebogen.

Liebe Hamburger Eltern!

Die aktuelle Erkrankungswelle mit dem CORONA Virus stellt uns als Eltern vor große Herausforderungen, für alle ist dies eine bislang nicht dagewesene und neue Situation, aus der sich eine Vielzahl von Fragen und Sorgen ergeben.

Mit dieser kurzen Zusammenfassung möchten wir Sie als Kammer über die verschiedenen Themen betreffend Schule informieren. Diese Information wird von uns laufend aktualisiert und der neuste Stand bzw. Information werden benannt.

Diese Information hat den Stand vom 31.03.2020, 19 Uhr

Inhalt

Laufender Schulbetrieb

Unterrichtsangebote

Prüfungen (ESA, MSA, Abitur)

Lernunterstützung durch Medien

Notfallbetreuung

Schulveranstaltungen (Feste, Reisen etc.)

Anmeldungen weiterführende Schulen

Abschulungen nach Klasse 6 und 10

Bewegung/Sport

Hotline der Schulbehörde (040) 428 12 8209 oder (040) 428 12 8219 oder (040) 428 12 8050

Urlaubsrückkehrer

Prüfungen / Klausur- und Präsentationstermine für das 4. Semester

 

Laufender Schulbetrieb

Die Schulen bleiben bis zum 19. April 2020 geschlossen, es findet kein regulärer Unterricht statt, die Schulpflicht bleibt bestehen. Die Lehrkräfte bzw. die Schulen gewährleisten, dass die Schüle-rinnen und Schüler entsprechend den folgenden Empfehlungen Materialien und Aufgaben erhal-ten. es ist aber keine schulfreie Zeit. In dieser Zeit wird für Eltern, die keine alternative Betreuung ihrer Kinder sicherstellen können, eine ganztägige Betreuung für Kinder bis 14 Jahre von 8-16 Uhr sichergestellt. Für Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf wird die Betreuung auch über die Altersgrenze hinaus sichergestellt. Die Lehrkräfte organisieren in dieser Zeit Lernangebote, die die Schülerinnen und Schüler zu Hause bearbeiten sollen.

Zu den Abschlussprüfungen verweisen wir auf das Schreiben der Schulbehörde am Ende dieser Information mit weiteren Details.

Auch in den Berufsschulen ruht der Unterrichtsbetrieb. Die Auszubildenden sollen in ihrer Schulzeit stattdessen, wenn möglich, in ihren Ausbildungsbetrieb arbeiten. Das gilt insbesondere für auszubildende Pflegekräfte für die Kranken-, Kinderkranken- und Altenpflege.

 

Unterrichtsangebote

Die Schulbehörde hat mit Schreiben vom 27. März ausführlich zu der Frage „Fernunterricht: Rahmenbedingungen und Hinweise“ Stellung genommen. Alle Lehrkräfte werden in der Zeit von 8 bis 16 Uhr entweder in der Notbetreuung in der Schule eingesetzt oder sie sind in dieser Zeit für Schülerinnen und Schüler erreichbar. Alle weiterführenden Schulen nutzen für den Unterricht zu Hause die an der jeweiligen Einrichtung etablierten Kommunikationswege und Plattformen.

Auch im Fernunterricht müssen Schülerinnen und Schüler die ihnen gestellten Aufgaben bearbeiten. Dabei muss beachtet werden, dass nur das verlangt werden kann, was in dieser besonderen Situation von allen Schülerinnen und Schülern altersgemäß leistbar ist. In diesem Zusammenhang sind u. U. auch erschwerte Bedingungen im häuslichen Umfeld von Schülerinnen und Schülern zu berücksichtigen und die Anforderungen entsprechend anzupassen. Verbindlichkeit ist aber erforderlich, um das kontinuierliche Lernen auch über einen ggf. längeren Zeitraum zu sichern.

Die standortbezogene Ausgestaltung der Kommunikationswege und -zeiten an allen Schulen obliegt der jeweiligen Schulleitung. Der Kontakt per E-Mail kann durch weitere Kommunikationswege wie Video-, Audio- oder Textchat, Lern- und Kommunikationsplattformen oder Telefon ergänzt werden. Grundsätzlich stellen die Schulen sicher, dass mindestens einmal pro Woche ein direktes Gespräch per Telefon oder Bildübertragung zwischen der Schule und jeder einzelnen Schülerin bzw. jedem einzelnen Schüler erfolgt.

 

Für Weiterführende Schulen:

Alle Lehrkräfte stellen sicher, dass ihre Schülerinnen und Schüler vom 16. März bis 19. April Arbeitsaufträge erhalten, die sie selbstständig zu Hause bearbeiten können (z.B. analog zum „Unterricht in besonderer Form“). Die Lehrkräfte klären mit ihren Schülerinnen und Schüler, wie diese den Lehrkräften ihre Arbeitsergebnisse auf angemessene Weise zugänglich machen. Dies kann per Mail oder auf anderem Wege geschehen. Die Lehrkräfte nehmen nach Möglichkeit täglich Kontakt zu ihren Schülerinnen und Schülern auf, um sie in der Bearbeitung der Arbeitsaufträge zu unterstützen.

 

Für Grundschulen:

Verantwortlich für die Weitergabe des Materials und die Kontrolle der Arbeitsergebnisse sind die Schulleitungen. Sie sollten diese Arbeit an die Lehrkräfte delegieren. Material kann z.B. über Mailverteiler weitergegeben oder in den Schulen abgeholt werden, der Zutritt der Schulen ist für Personen, die nicht in Quarantäne sind, möglich. Auch der Postweg ist zu erwägen. Ggf. werden von den Lehrkräften neue Vertretungsmappen oder Ähnliches angelegt. Die Arbeitsergebnisse müssen auf angemessene Weise von den Lehrkräften kontrolliert werden. Dies kann analog zur Wochenplanarbeit in größeren zeitlichen Abständen erfolgen.

Die im Fernunterricht erbrachten Leistungen sind Gegenstand der Beurteilung und Leistungsbewertung der Schülerinnen und Schüler. Für die Leistungsbewertung gelten die Vorgaben und Kriterien, die in den Prüfungsordnungen und entsprechenden Abschnitten der Rahmenpläne wiedergegeben sind. Wie im herkömmlichen Unterricht können Sie bei der Leistungsbewertung exemplarisch und stichprobenartig vorgehen. In allen Schulformen sollte möglichst einmal pro Woche eine Rück-meldung zu den geleisteten Aufgaben gegeben werden. Bei Schülerinnen und Schülern, für die sich das selbstständige häusliche Arbeiten als schwierig erweist, sollten Rückmeldungen öfter erfolgen.

Bei der direkten Kommunikation mit Lerngruppen oder einzelnen Lernenden z.B. per Videokonferenz ist es erforderlich, die häuslichen Lern- und Arbeitsbedingungen zu beachten und Absprachen mit den Schülerinnen und Schülern zu treffen.

Die SuS sollen sich bitte bei den LuL melden, wenn die Aufgaben zu viel und zu umfangreich sind. Dieses Feedback ist für die Einschätzung der angemessenen Unterrichtsaufgaben wichtig.

In Anbetracht der Situation und dem Bestreben, alle Schüler zu erreichen, sind alle vorhandenen Kommunikationswege zu verwenden, so auch WhatsApp. Dies ist aber keine Präjudiz für die Zukunft, es soll nur jetzt eine maximal flexible Handlungsmöglichkeit erreicht werden.

 

Prüfungen (ESA, MSA, Abitur, Berufsbereich)

Abitur
Die Schulbehörde hat in einem Schreiben vom 31. März 2020 an die Schulen die Regelungen zu den Prüfungen 2020 mitgeteilt. Die Kammer hat dazu in ihrer Stellungnahme vom 01. April 2020 (Diese finden sie hier) ausführlich und sehr kritisch Stellung genommen.

Die Schulbehörde will insbesondere zum Thema Sportabitur kommende Woche eine genaue Information verteilen.

 

Bis dahin gelten die folgenden Aussagen:

Alle schriftlichen Abschlussprüfungen an den allgemeinbildenden und den berufsbildenden Schulen finden (voraussichtlich) statt. Um die Ansteckungsgefahr deutlich zu verringern, werden durch eine geeignete Wahl der Räume große Sicherheitsabstände zwischen den Prüflingen gewährleistet (Zwei Meter Abstand zueinander, höchstens zehn Schüler pro Klassenraum, alle Klassenräume und WC-Anlagen werden unmittelbar vor Beginn der Prüfung intensiv gereinigt, Desinfektionsmittel in den Prüfungsräumen, Zutritt in zeitlichem Abstand, regelmäßiges Lüften). Prüfungen können nach der Allgemeinverfügung vom 26. März 2020 grundsätzlich auch in geschlossenen Schulen stattfinden.

Die schriftlichen Abiturprüfungen finden in der Zeit vom 21. April bis 6. Mai statt, um den Schülerinnen und Schülern mehr Vorbereitungszeit zu ermöglichen. Zudem werden mit Rücksicht auf die gesundheitliche Lage statt fünf insgesamt elf Nachschreibetermine vom 07. bis 28. Mai angeboten. Sollten Schüler diese beiden Termine aus wichtigem Grund nicht wahrnehmen können, wird es weitere Nachschreibetermine in der Zeit vom 29. Mai bis 5. Juni geben.

Zulassungskonferenzen sind bis zum 14. April durchzuführen.

Auch die häusliche Vorbereitungszeit für das Abitur soll bereits in dieser Woche eingeleitet werden. Dazu sollen die Schulen ihre Zeitpläne für das laufende Semester anpassen. Insgesamt stehen den Schülern damit bis zu 20 Tage Abiturvorbereitungszeit zur Verfügung.

Die Fachlehrer der Prüfungsfächer sollen bereits vom 01.-03. April 2020 Kontakt mit den Prüflingen aufnehmen, um die Vorbereitung sorgfältig zu besprechen. Der Kontakt wird in der Folgezeit regelmäßig geführt, um die SuS zu unterstützen und Fragen zu beantworten.

Die Zulassung zur mündlichen Prüfung ist durch die veränderte Prüfungsplanung spätestens für den 9. Juni vorgesehen. Für den Fall, dass bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht alle Ergebnisse der schriftlichen Abiturprüfungen vorliegen, wird die Schülerin oder der Schüler vorbehaltlich dieses Ergebnisses zur mündlichen Prüfung zugelassen.

Um die Lehrkräfte zu entlasten, sollen die Zweitkorrekturen der rund 27.000 Abiturklausuren nur im Ausnahmefall stattfinden. Eine Zweitprüfung wird nur durch den Vorsitzenden des Fachprüfungsausschusses angeordnet! Diese und weitere Erleichterungen gelten auch dann, wenn die Schulschließungen vor den Abiturprüfungen aufgehoben werden.

In den Prüfungen könnten die Bundesländer zudem Aufgaben aus dem zentralen Pool der Prüfungsfragen durch dezentrale Aufgaben ersetzen. 

Die Mündlichen Prüfungen sind nunmehr vom 11. bis 19. Juni 2020. Bei den mündlichen Prüfungen wird ein neues Wahlrecht angeboten. Aufgrund der Situation und den unterschiedlichen Vorbereitungsbedingungen, können die SuS die Form der mündlichen Prüfung überdenken. SuS mit einer Präsentationsprüfung können bis zum 08. Mai den Wechsel zu einer normalen mündlichen Prüfung mitteilen.

Die Durchführung der praktischen Anteile des Sportabiturs ist noch unklar. Bis 15. Mai 2020 wird entschieden, ob die praktischen Prüfungen stattfinden, wenn finden diesen dann bis zum 05. Juni statt. Sollte eine Durchführung nicht möglich sein, wird das Ergebnis der Abi-Klausur bzw. der mündlichen Prüfung im Ersatzfach gewertet. (Kein Wahlrecht für die SuS!).

Den SuS wird schon jetzt vorsorglich folgende Regelung geboten:


Prüfungen erhöhtes Anforderungsniveau

SuS, die ihre Prüfungen bereits vollständig absolviert haben, schreiben die Sport-Abi-Klausur bzw. machen die mündliche Prüfung/Präsentationsprüfung in Sport.

SúS, die ihre Praxisprüfungen noch nicht oder nicht vollständig absolviert haben, stehen zwei Alternativen zur Verfügung:

  1. a) Entscheidung gegen die Abiturprüfung in Sport und für die Abiturprüfung im Ersatzfach.
  2. b) Entscheidung zusätzlich zur Prüfung im Ersatzfach auch für die Prüfung in Sport, so dass eine Sport-Abiturprüfung möglich bleibt, wenn sie stattfindet.

Prüfungen grundlegendes Anforderungsniveau

SuS, die ihre Praxisprüfung vollständig abgelegt haben, machen ihre mündliche Abiturprüfung im Fach Sport.

SuS, die ihre Praxisprüfungen noch nicht oder nicht vollständig abgelegt haben, stehen auch zwei Alternativen zur Verfügung:

  1. a) Entscheidung gegen die Abiturprüfung in Sport und für die Abiturprüfung im Ersatzfach.
  2. b) Entscheidung, sich zusätzlich zur Abiturprüfung im Ersatzfach auf die Abiturprüfung im Fach Sport vorzubereiten.

ESA und MSA und weitere Prüfungen

Die schriftlichen Prüfungstermine für ESA und MSA bleiben unverändert.

Die mündlichen Prüfungen für ESA und MSA finden bis zum 24. April und ab 29. Mai statt, die Termine werden spätestens eine Woche vorher mitgeteilt. Die Belastungen in der Vorbereitung ist bei den vorbereitenden Aufgaben zu berücksichtigen und diese entsprechend anzupassen.

Die zentralen schriftlichen Sprachfeststellungsprüfungen finden am 05. Mai sowie am 26. Mai statt, die mündlichen Sprachfeststellungsprüfungen entfallen.

Die mündlichen Überprüfungen in der Klasse 10 des Gymnasiums entfallen.

 

Lernunterstützung durch Medien

Inzwischen bieten eine Vielzahl von Medien Hilfe beim Lernen an, h Hamburg stellt vielfältige Lernangebote online zur Verfügung. So finden sich zu zahlreichen Themen und Fächern Lern- und Lehrmaterialien auf dem Hamburger Bildungsserver.

Auf der Lernplattform Digital Learning Lab gibt es fertig ausgearbeitete und qualitätsgeprüfte Unterrichtseinheiten. Und auch auf den Seiten des Landesinstituts für Lehrerbildung und Schulentwicklung stehen einzelne Lehrmaterialien zur Verfügung.

Die ARD hat ein umfangreiches Lernangebot: ARD-weite Lernangebote für Schüler 

Das ZDF ebenfalls:  Digitales Lernen im virtuellen Klassenzimmer

 

Notfallbetreuung

Vorerst können alle Eltern, die darauf angewiesen sind, von 8.00 bis 16.00 Uhr eine Notbetreuung an jeder Schule in Anspruch nehmen. Kein Kind wird von der Schule abgewiesen. Die Notbetreuung ist vorerst nicht auf spezielle Berufsgruppen eingeschränkt. Allerdings appelliert die Schulbehörde an die Eltern, ihre Kinder nur in Notfällen zur Schule zu schicken.

Die Notfallbetreuung gilt nur für Kinder bis 14 Jahre sowie für die kleine Gruppe älterer Jugendlicher mit speziellem sonderpädagogischem Förderbedarf.

Grundsätzliche Voraussetzung für die Teilnahme an der Notbetreuung ist, dass die Kinder gesund sind und die Ferien nicht in einem Corona-Risikogebiet (siehe Definition) verbracht haben.

Die Schulleitungen organisieren gemeinsam mit den Lehrkräften und dem pädagogischen Personal der Schule und bei vielen Grundschulen mit dem GBS-Träger eine Notbetreuung von 8.00 bis 16.00 Uhr an allen Schulen. Die Schülerbeförderung findet vorläufig weiter statt. In der Notbetreuung die Schülerinnen und Schüler sollen die gleichen Arbeitsaufgaben bearbeiten wie die Schülerinnen und Schüler, die zu Hause bleiben. Um die Ansteckungsgefahr zu verringern, sollen möglichst kleine Schülergruppen gebildet werden und die sozialen Kontakte auf wenige Personen reduziert werden.

Über eine Früh- und Spätbetreuung an Schulen wird entschieden, wenn die Bedarfsentwicklung hierfür an den Standorten absehbar ist. Die Schulen werden gebeten, die Notbetreuung in möglichst kleinen Gruppen zu organisieren.

Die Betreuung zu Hause soll nach Bitte der BSB die erste Wahl sein!

Erste Rückfragen haben am Morgen gezeigt, dass die Notfallbetreuung sehr wenig in Anspruch genommen worden ist.

Die Schulleitungen klären direkt mit ihrem Caterer, wie das schulische Mittagessen an dem jeweiligen Standort sichergestellt werden kann. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass die Zahl der Kontakte und Begegnungen auf ein Minimum reduziert wird. So sollte das Mittagessen in möglichst kleinen Gruppen eingenommen werden. Dazu sollte die Essenzeit zeitlich entzerrt werden, zudem sind eventuell zusätzliche Räume zur Esseneinnahme zu öffnen, evtl. können auch Lunchpakete eingesetzt werden.

Bitte mailen Sie an corona@bsb.hamburg.de, wenn schulisches Personal oder Kinder in der Notbetreuung an Corona erkranken!

Weitere Infos zu den Folgen für Eltern unter Tagesschau

 

Schulveranstaltungen (Feste, Reisen etc.)

Alle schulischen Veranstaltungen sind bis Ende April abgesagt.

Klassenreisen ins Ausland und Schüleraustausche sind bis zum 31. Juli untersagt, Reisen im Inland sind bis Ende des Schuljahres abgesagt.

Bei hierdurch entstehende Stornokosten wenden die Eltern sich bitte an die Schulbehörde schadensersatz@bsb.hamburg.de

 

Anmeldungen weiterführende Schulen

Die Anmelderunde für die weiterführenden beruflichen Schulen wird bis 30.04.2020 verlängert. Außerdem muss man nicht mehr persönlich zur Anmeldung erscheinen. Es ist jetzt auch eine Anmeldung per Email oder Briefpost möglich.

 

Abschulungen nach Klasse 6 und 10

Die Schulbehörde hat eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die sich mit den Fragestellungen, den Optionen und den ggf. einsetzenden Folgen auseinandersetzt und zeitnah ein Ergebnis mitteilen wird. Eine Verschiebung des Überganges ist grundsätzlich nicht vorgesehen.

 

Bewegung/Sport

Hierzu bieten immer mehr Vereine und Sportclubs Videos im Netz an, so z.B. ALBA Sports, die Sportstunden je nach Altersklasse unterschieden anbieten. Auf dem YouTube-Kanal www.youtube.com/albaberlin laufen täglich drei Sendungen: um 9 Uhr beginnt das Programm für die Jüngsten, die Kitakinder, gefolgt von einer 45-minütigen Stunde für Grundschulkinder um 10 Uhr und im Anschluss um 11 Uhr dann kann der Sportunterricht für Jugendliche der weiterführenden Schulen angegangen werden.

 

Hotline der Schulbehörde

(040) 428 12 8209 oder (040) 428 12 8219 oder (040) 428 12 8050

Die Schulbehörde hat für Eltern und Schüler ein Corona-Sorgen-Telefon eingerichtet. Dies soll als Anlaufpunkt unterstützen bei Schul- und Erziehungsproblemen Unter dieser Rufnummer wird montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr Hilfe angeboten, auf Wunsch selbstverständlich auch anonym. 

 

Urlaubsrückkehrer

Schülerinnen und Schüler inkl. Ganztag/GBS sowie in einer Kita oder in der Kindertagespflege betreute Kinder, die aktuell oder in den vergangenen 14 Tagen aus einem Risikogebiet zurückgekehrt sind, nehmen – unabhängig von Symptomen – nicht am Schulbetrieb teil bzw. besuchen keine Kita, vermeiden unnötige Kontakte und bleiben vorsorglich 14 Tage zu Hause (die 14 Tage sind ab dem Zeitpunkt des Verlassens des Risikogebietes zu zählen). Dies ist keine freiwillige Maßnahme, sondern eine Zwangsmaßnahme, die bei Verstoß mit Strafen belegt ist. Grundlage ist hierfür eine  Allgemeinverfügung der Gesundheitsbehörde. Dies gilt auch für die jetzt bestehende Notbetreuung an den Schulen!

Die Gesundheitsbehörde empfiehlt dringend, dass sich alle Rückkehrerinnen und Rückkehrer von einem Aufenthalt in einer vom Robert-Koch-Institut als Risikogebiet eingestuften Region (RISIKOGEBIET) grundsätzlich nach Reiserückkehr 14 Tage in eine freiwillige häusliche Isolation begeben. Die Risikogebiete werden laufend überarbeitet und aktualisiert. Sollte ihr Reisegebiet innerhalb der 14 Tage nach Abreise ebenfalls zum Risikogebiet werden, so sollen die o.a. Maßnahmen auch in dem Fall gelten.

Beachten Sie bitte, dass die Hamburger Gesundheitsbehörde zusätzlich jetzt auch Österreich und die Schweiz vollständig zu den Risikogebieten erklärt hat.

Beim Auftreten von typischen Erkältungssymptomen sollten sie sich telefonisch unter 116117 (Arztruf) beraten lassen und auf ärztliches Anraten eine diagnostische Abklärung vornehmen lassen. Dies gilt für alle Beteiligten, also Schüler, Lehrer und andere Schulbeschäftigte!

Wir appellieren an die Eltern, dieses konsequent und ehrlich umzusetzen und nicht andere Personen zu gefährden.

 

Prüfungen / Klausur- und Präsentationstermine für das 4. Semester

Alle Klausuren, die am 16.03. und am 17.03. geschrieben wurden, gehen in die Leistungsbewertung ein.

Die schriftliche Prüfung zum DSD I ist auf den 26.05.20 verschoben worden. Der Zeitraum für die Durchführung der mündlichen Prüfungen, die dezentral von den Schulen durchgeführt werden, soll bis in den Juni verlängert werden.

Die schriftliche Prüfung zum DSD I PRO ist auf den 23.04.2020 (der eigentliche Nachschreibtermin) verschoben worden. Ob es einen weiteren Nachschreibtermin geben wird, wird noch geklärt. Der Zeitraum für die Durchführung der mündlichen Prüfungen, die dezentral an den berufsbildenden Schulen durchgeführt werden, soll bis in den Juni verlängert werden.

Die DELF-Prüfung am 19.03.2020 findet nach Abstimmung unter den beteiligten Bundesländern nicht statt. Die Bundesländer suchen zusammen mit der französischen Botschaft derzeit nach einem gemeinsamen Ausweichtermin.

Die praktischen Abiturprüfungen im Fach Sport finden aktuell nicht statt und sind auf einen späteren Termin zu verschieben. Zu weiteren Fragen in diesem Zusammenhang halten wir Sie auf dem Laufenden.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Situation wird von der Durchführung der Klausuren sowie der Präsentationsleistungen im 4. Semester der Studienstufe abgesehen und bezüglich der Bewertung der Leistungen im vierten Semester der Studienstufe auf Folgendes hingewiesen:

Der Fall, dass Schülerinnen und Schüler in einem Semester nicht alle geplanten Leistungsnachweise erbringen können, ist in § 12 Absatz 1 APO-AH geregelt. Üblicherweise betrifft die Regelung einzelne längerfristig erkrankte Schülerinnen und Schüler. Sie findet aber auch Anwendung, wenn alle Schülerinnen und Schüler aufgrund besonderer Umstände geplante Leistungsnachweise nicht oder nicht in der vorgesehenen Weise erbringen können. Die Regelung in § 12 (1) APO-AH lautet:

„Können schriftliche oder mündliche Unterrichtsleistungen wegen Krankheit oder wegen eines sonstigen wichtigen Grundes nicht erbracht werden, so gibt die Schule der Schülerin oder dem Schüler Gelegenheit, nachträglich ihren oder seinen Leistungsstand nachzuweisen, wenn dies für die Leistungsbewertung im Zeugnis erforderlich ist.“

Können vorgesehene schriftliche Lernerfolgskontrollen (Klausuren) oder sie ersetzende Präsentationsleistungen wegen der Aussetzung des Schulbetriebs nicht erbracht werden, so gelten sie als „aus wichtigem Grund“ nicht erbracht.

Damit liegen die Voraussetzungen des § 12 (1) APO-AH vor und es ist zu prüfen, ob der fehlende Leistungsnachweis für die Leistungsbewertung im Zeugnis erforderlich ist. Diese Prüfung ist für jede Schülerin und jeden Schüler gesondert durchzuführen. Entscheidend ist nicht, ob dieser Leistungsnachweis grundsätzlich für alle vorgesehen war und nun bei einigen Schülerinnen und Schüler vorhanden ist, bei anderen fehlt. Entscheidend ist vielmehr, ob von der einzelnen Schülerin bzw. dem einzelnen Schüler trotz des nicht erbrachten Leistungsnachweises ausreichend viele Leistungsnachweise vorliegen, aufgrund derer ihr oder sein Lernstand für das gesamte Semester verlässlich beurteilt werden kann.

Hierbei kann es sich um mündliche Unterrichtsbeiträge, Hausaufgaben, praktische Leistungen, ein geleistetes Referat o.a. handeln. Auch die in der aktuellen häuslichen Arbeit erbrachten laufenden Unterrichtsleistungen fließen in diese Beurteilung ein. Maßgeblich ist nicht allein die Anzahl der erbrachten Leistungen, sondern auch bspw. der Umstand, ob sie alle im Semester unterrichteten Inhalts- und Kompetenzbereiche betreffen oder ob sie ausgewogene oder schwankende Leistungen erkennen lassen.

Kommt die Lehrkraft aufgrund der vorliegenden Leistungsnachweise zu einer verlässlichen Beurteilung, kann von der Ersatzleistung abgesehen werden, sofern die Schülerin oder der Schüler nicht selbst eine solche wünscht. Die Klärung erfolgt in der Notenbesprechung.

Kommt die Lehrkraft hingegen zu keiner sicheren Einschätzung des Leistungsstands, muss sie Gelegenheit geben, einen weiteren Leistungsnachweis (Ersatzleistung, Rechtsfolge des § 12 Absatz 1 APO-AH) zu erbringen. Da dies aufgrund der Aussetzung des Schulbetriebs keine Klausur oder sie ersetzende Präsentationsleistung sein kann, ist ein anderer, ebenfalls aussagekräftiger Leistungs-nachweis zu fordern.

Im Rahmen ihrer digitalen Übermittlung sind vielfältige Möglichkeiten der Leistungsnachweise denkbar. Eine erste Orientierung geben die Abschnitte 4 (fachspezifische) „Grundsätze der Leistungsbewertung“ der jeweiligen Rahmenpläne. Möglich sind z. B. die vertiefende Recherche und vergleichende Kommentierung von Quellen, das Erstellen von kurzen Audio- oder Videobeiträgen zu Fragestellungen aus Lektüren, die Darstellung fachlicher Zusammenhänge in Diagrammen und Übersichten, die Aufbereitung und Ergänzung von Lerntagebüchern bzw. Unterrichtsmitschriften. Der Umfang der Arbeitsaufträge bzw. Fragestellungen sollte sich nach der zur Verfügung stehenden Zeit und dem Bedarf für die Ermittlung des Leistungsstandes richten.

Basis für unsere Information sind  u.a. die aktuellen Schreiben der Schulbehörde zu dem Thema an die Schulen und die Eltern und die FAQ der BSB hierzu:

FAQ der Schulbehörde

Schreiben der Schulbehörde 11.03.2020

Notfallplan der Schulbehörde 13.03.2020

Schreiben Schulbehörde 15.03.2020

Information BSB 18.03.2020

Verfügung des Senates betr. Schulen 26.03.2020

Die Schulbehörde wird laufend auf ihrer Homepage über Veränderungen informieren.

 

Allgemeine und weitere Informationen

Hotline zum Corona-Virus 040 428 284 000

Zusätzlich zu der bekannten Rufnummer 116117 wurde eine zusätzliche Hotline unter 040 428 284 000 eingerichtet, diese ist nunmehr 24 Stunden an 7 Tagen erreichbar.

Allgemeine Informationen erhalten Sie unter www.hamburg.de/coronavirus

DER SPIEGEL Wissenschaft Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Coronavirus

Informationen und Hinweise zu CORONA HINWEISE ZUM NEUARTIGEN CORONAVIRUS

 

Hygiene Tipps

Alle Schulbeteiligten sind aufgefordert die Hygienemaßnahmen der Gesundheitsbehörden und des Robert-Koch-Instituts zu befolgen (www.infektionsschutz.de/hygienetipps)

Das korrekte Händewaschen soll mit den Schüler*Innen besprochen werden.

Die BZgA weist darauf hin, dass einfache Maßnahmen helfen können, sich selbst und andere vor Ansteckungen zu schützen:

  • Abstand halten beim Husten oder Niesen und wegdrehen
  • Niesen in die Armbeuge oder in ein Papiertaschentuch, das danach entsorgt wird
  • Berührungen bei der Begrüßung anderer Menschen vermeiden
  • Hände aus dem Gesicht fernhalten
  • Hände regelmäßig und gründlich waschen, mindestens 20 Sekunden lang mit Wasser und Seife
  • Bei gründlichem und regelmäßigem Händewaschen ist die Benutzung von Desinfektionsmitteln nicht erforderlich
  • In beheizten Räumen häufig Stoßlüften.

Diese Maßnahmen sind ein wichtiger Bestandteil zur Eindämmung des Corona-Virus. Wir bitten Sie eindringlich darum, diese im Sinne unserer Schüler*innen und unseres Gemeinwohls zu befolgen.

Liebe Eltern!

Vielen lieben Dank, dass Sie sich an die Elternkammer gewandt haben.
Ihr Feedback ist sehr wertvoll für uns, so bekommen wir in der Elternkammer Hamburg einen genaueren Überblick über die Ansichten und die Stimmung der Eltern.

Die Elternkammer hat sich deutlich für eine 14 tägige Schulschließung nach den Ferien ausgesprochen, um während der Inkubationszeit weitere Ansteckungen zu vermeiden.

Gerade hat die Schulbehörde über die Presse mitgeteilt, dass die Schulen in Hamburg bis auf weiteres geschlossen bleiben.

Wir stehen weiterhin in Kontakt mit der Schulbehörde und veröffentlichen unsere Informationen über unsere WebSite elternkammer-hamburg.de und die Presse.

Stellungnahme der Kammer

Die Elternkammer Hamburg ist der Auffassung, dass eine 14-tägige Schließung der Schulen das Risiko einer weiteren Steigerung der Fallzahlen in Hamburg entgegenwirkt. Gerade weil jetzt die Ferien beendet sind, bietet sich eine Auszeit an, während der klar werden wird, ob Kinder erkrankt sind oder nicht.

Wichtig ist den Eltern, dass trotz der Schließung der Wissenserwerb der Schüler und Schülerinnen so gut wie möglich weiter gewährleistet wird.

Dafür bieten sich moderne Kommunikationswege, wie E-Mail Web-Chats etc. an. Eltern sind nicht davon überzeugt, dass behördlich ausgegebene Hygienepläne auch wirklich umgesetzt wurden, dass ausreichend Desinfektionsmittel bereitstehen, oft fehlt sogar Seife an den Waschbecken. Hamburger Schulen haben überwiegend keine Zwangsbelüftung und werden bei entsprechenden Wetterlagen gar nicht gelüftet (Schulmief). Des Weiteren lässt sich 30 Personen Limit aus Sicht der Eltern in Pausen und beim Essen nicht einhalten. Auch das ist ein Grund für eine vorläufige Schließung der Schulen.

Die Elternkammer begrüßt grundsätzlich die Einigung der Schulbehörde mit den Hamburger Caterern

Die Eckpunkte der erzielten Einigung sind: Anhebung des Preises für ein Schulmittagessen von 3,50 EUR auf 3,90 EUR ab August 2020 Der Mehrbetrag wird in diesem Jahr durch die Schulbehörde übernommen. Die Elternkammer begrüßt dieses Ergebnis, legt jedoch Wert auf die Feststellung, dass die dadurch entstehenden Mehrkosten auch künftig nicht zu Lasten der Familien gehen dürfen. Insbesondere BUT Empfänger können diese Preissteigerung nicht auffangen.
# Weitere Anhebung in 2021 auf 4,00 EUR. Diese Anhebung deckt nicht die erwartete Preissteigerung von 2,4% im Bereich der Nahrungsmittel, daher wird eine weitere Anpassung zur Aufrechterhaltung der neu geschaffenen Qualität notwendig sein. Der Bio-Anteil wird bei mindestens 10% liegen. Die Elternkammer Hamburg ist verwundert über diesen Teil der Einigung, da gerade in Berlin festgestellt worden ist, dass eine Erhöhung des Bio-Anteils von 15% auf 50% sachlich geboten sei. Berlin nimmt die dafür entstehenden Mehrkosten von geschätzten fünf Millionen Euro trotz leerer Kassen auf sich. Vor diesem Hintergrund scheint die Einigung auf 10% Bio kein Grund zum Feiern zu sein. Weitere Anpassungen werden künftig ca. alle zwei Jahre vorgenommen. Die Elternkammer Hamburg begrüßt die weiter anhaltende Bereitschaft zu künftigen Verhandlungen und erwartet von beiden Parteien hier einen sachgerechten und ergebnisorientierten Dialog zum Erhalt einer adäquaten Essenqualität.

Wie in unserer Pressemitteilung vom 12. Februar 2020 mitgeteilt, verfolgt die Elternkammer weiterhin das Ziel, in Hamburg ein für die Eltern kostenfreies Schulmittagessen zu bekommen. Die Kammer wird die vom Senator hierbei angedachten Modelle kritisch begleiten und eine faire und gleiche Lösung für alle Hamburger Schuleltern einfordern.

22. BERTINI-Preisverleihung gegen das Vergessen

Seit 1999 wird jedes Jahr am 27. Januar, dem Tag des Gedenkens an die Opfer des National- sozialismus, im Ernst-Deutsch-Theater, der Preis an junge Hamburger*innen übergeben. In diesem Jahr gingen 22 Bewerbungen ein und es wurden vier beeindruckende Projekte, an denen insgesamt 97 Jugendliche beteiligt waren, für ihr besonderes Engagement gegen das Vergessen und das Ausgrenzen ausgezeichnet. Die Elternkammer Hamburg ist durch Hülya Melic in der Jury vertreten.

Diese Initiativen von jungen Hamburger*innen hielt die Jury für beispielgebend:

„Wir wären alle nicht hier“
Ein Theaterprojekt von 21 Schüler*innen der Profilklasse 9c der Ida Ehre Schule

Gedenken an 500 jüdische Zwangsarbeiterinnen im KZ-Außenlager Neugraben
Ein Projekt von 19 Schüler*innen des Gymnasium Süderelbe

Erinnern an die Morde im Kinderkrankenhaus Rothenburgsort
Ein Theaterprojekt von 27 Schüler*innen der Stadtteilschule Bergedorf

Halimahs erwachen – lieber tot als ehrenlos!
Ein Theaterprojekt von 30 Schüler*innen des Helmut-Schmidt-Gymnasium

Die Elternkammer Hamburg bedankt sich bei allen Beteiligten dieser Projekte, dem BERTINI-Preis- Kuratorium, allen voran Isabella Schütter-Vertes und freut sich ein Teil dieser Jury sein zu dürfen.

Smalltalk mit Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher.

Elternkammermitglieder mit Bürgermeister.
v.l. Ulrike Peter-Klaas, Alexandra Fragopoulos, Thomas Köster, Bürgermeister Tschentscher, Hülya Melic und Maike Schöning

NEU: Elternratgeber Unterrichtsausfall und Vertretungsunterricht

Liebe Eltern,

Unterrichtsausfall und Vertretungsunterricht sind Themen, die uns Eltern bewegen. Zu Recht, denn werden zu viele Stunden nicht gegeben oder nicht gut vertreten, wirkt sich das negativ auf den Lernerfolg unserer Kinder aus. Spätestens in der nächsten Klassenarbeit oder bei einem Wechsel der Lehrkraft – so der Eindruck –  müssen die Schülerinnen und Schüler allzu häufig die Zeche zahlen. Versäumter Stoff muss selbstständig oder mit ihren Eltern nachgearbeitet werden arbeiten; oder aber es bleibt eben eine schmerzhafte Lücke.

Deshalb haben wir einen Elternratgeber entwickelt, der Sie nicht nur durch den Dschungel der Begrifflichkeiten leiten soll, sondern Ihnen auch Wissen mit an die Hand gibt, mit dem Sie aktiv daran mitwirken können, die Situation an Ihrer Schule oder in Ihrer Klasse zu verbessern.

Zur Online Version des Ratgebers

Zum Download des Ratgebers

Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung 2019

Am 3. Dezember wurde mit dem “Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung” daran erinnert, dass jeder Mensch ganz natürlich dazu gehört. Er soll den Einsatz für die Würde und Rechte der Menschen mit Behinderungen fördern.
Der Prozess von einem selektiven in ein inklusives Bildungssystem ist ein gesellschaftlicher Kraftakt. Vieles ist schon passiert – eine Menge muss noch geschehen, damit jedes Kind in Hamburg sein persönliches Potenzial in den Bildungseinrichtungen vollständig entfalten kann.

Wohin nach der Grundschule?

Eine wichtige Frage, mit der sich viele Familien beschäftigen. Ist es doch ein großer Schritt und man möchte unbedingt alles richtig machen.

Aber: Ist ein kurzer Schulweg wichtiger als das Profil der Schule? Die besten Freunde wollen zu der Schule, die ich eigentlich nicht so gut für mein Kind finde. Stadtteilschule oder Gymnasium? Bekomme ich an einer beliebten Schule überhaupt einen Platz?

Wir möchten Sie aber ermuntern, die vielen Informationsangebote über die weiterführend Schulen, die es gibt, wahrzunehmen. Einen guten Überblick über die Bildungseinrichtungen in ihrer Region geben die Marktplätze der weiterführenden Schulen.

Hier stellen sich die Schulen vor, und Sie haben die Gelegenheit, Ihre Fragen direkt mit Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern und Eltern der Schulen zu diskutieren. Eine Übersicht finden Sie hier Auch die Elternkammer ist auf einigen Marktplätzen mit einem Stand vertreten, um Ihnen zur Seite zu stehen.

INFOVERANSTALTUNG: Schulanmelde- und Zuweisungsverfahren

Die neue Anmelderunde im Februar steht bevor. Viele Familien sind unsicher, ob ihr Kind auch tatsächlich an der Wunschschule angenommen werden wird.

Um etwas Licht ins Dunkel zu bringen, führen wir gemeinsam mit dem Hamburgischen Anwaltverein am 27. November um 19 Uhr in der Handwerkskammer eine Informationsveranstaltung zum Wahl- und Zuweisungsverfahren durch. Zwei Fachanwälte und ein Behördenvertreter werden Ihnen nicht nur das Verfahren und mögliche Rechtsmittel erläutern, sondern stehen Ihnen auch für Fragen zur Verfügung

Download des Veranstaltungsflyers

Tempo 30 rund um Hamburger Schulen

Der Fahrradclub ADFC Hamburg startet jetzt eine Kampagne, die sehr helfen kann, Tempo 30 rund um Schulen, Kitas, Krankenhäuser und Senioreneinrichtungen durchzusetzen: “Tempo 30 an sozialen Einrichtungen”.

Wir als Elternkammer unterstützen diese Kampagne und bitten Sie, mitzumachen. Mit untenstehendemn Link gelangen Sie zum online-Tool, mit dem Sie vor Ort für Ihre Schule die Tempo-30-Lage dokumentieren (auch wenn dort schon Tempo 3o gilt) und ggf. direkt ein Gesuch an das zuständige Polizeikommissariat senden können.

Link zur Kampagnenseite (im Aufbau) und Tool:

https://hamburg.adfc.de/index.php?id=1729

Wir setzen uns seit Jahren für die Verbesserung der Verkehrssicherheit rund um die Kitas ein und begrüßen die Kampagne des ADFC sehr. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie das einfache und zeitschonende Angebot des ADFC für Ihre Schule nutzen werden und wir somit mit vielen dezentralen Aktivitäten den Gesamtdruck für eine Verkehrsberuhigung stärken können.

HVV Tarife für Schülerinnen und Schüler

Die Elternkammer fordert ein neues Preiskonzept für Schülerfahrkarten:

# Gültigkeit der Tageskarte für Schüler zeitunabhängig
Warum sind Tageskarten für Schüler, die morgens vor 9 Uhr in den Schulen seien müssen, jetzt mit einem Zeitlimit bzw. Gültigkeit (ab 9 Uhr) belegt? Das benachteiligt Familien und stellt wirtschaftliche Interessen voran.

# Kindertarif für Hamburger Schülerinnen und Schüler bis zur Vollendung des 18. Lebensjahrs
Warum zahlen Schüler ab 14 den selben Preis wie Erwachsene? Das ist nicht akzeptabel. Die Schulpflicht gilt unabhängig von Schulform oder Schulabschluss für 11 Schulbesuchsjahre bzw. bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres.

# Kein Schulnachweis für Fahrkarten bis zum 18. Lebensjahr
Warum brauche wir aufwendige Schulnachweise? Das ist nicht nachvollziehbar. Die oben erwähnte Schulpflicht macht dieses kostenintensive Bürokratiemonster überflüssig.

Referentenentwurf des Schulentwicklungsplans 2019

Die Elternkammer begrüßt es ausdrücklich, dass der bestehende Schulentwicklungsplan fortgeschrieben wird. Wie in vorherigen Beschlüssen dargelegt, braucht jede Schule verlässliche Rahmensetzungen, in denen sie sich entwickeln und planen kann. Dazu gehören neben der Festschreibung der Anzahl von Lerngruppen auch das Vorhandensein der für den inklusiven Schulbetrieb und Ganztag notwendigen Räume und Flächen mit entsprechender Ausstattung. Außerdem heißt die Elternkammer das kluge, aber kostenintensive „Ja“ zum Schulbau willkommen. Die kostengünstige Alternative – die Heraufsetzung der Klassenfrequenzen – wäre der Unterrichtsqualität teuer zu stehen gekommen.

Die Intensität, mit der sich die am Prozess beteiligten Elterngremien trotz der knapp bemessenen Fristen auf Schul- und Kreisebene eingebracht haben, ist vorbildlich. Nun kommt es darauf an, geäußerte Bedenken im konstruktiven Dialog zu bearbeiten.

Abiturprüfung Mathematik - Anpassung des Bewertungsmaßstabes

Die Elternkammer freut sich, mitteilen zu können, dass der Bewertungsmaßstab für die Abiturprüfung Mathematik auf grundlegendem Niveau angepasst werden wird. Wir wünschen allen Abiturientinnen und Abiturienten weiterhin viel Erfolg!

Partizipation Schulentwicklungsplan

Die Elternkammer versteht, dass die Schulbehörde den Schulentwicklungsplan angesichts der prognostizierten Schülerzahlen zügig fertigstellen möchte. Allerdings darf datunter die notwendige Partizipation nicht leiden. Das vergangene Jahr hat gezeigt, zu wieviel Unmut es im Nachhinein führt, wenn Schulen und Eltern nicht von Anfang an und sorgfältig in Einscheidungen über die Veränderung von Schulgrößen einbezogen werden.

Damit allen Beteiligten in dem gestuften Beteiligungsverfahren zum Schulentwicklungplan genug Zeit haben,. braucht ein ernst gemeinter Partizipationsprozess ca. sechs Monate.

Meinungsvielfalt und Demokratie III

Obwohl in der öffentlichen Debatte kaum noch zu vernehmen – beschäftigen die Ereignisse in der Ida-Ehre-Schule die Schuleltern nachhaltig. Mit ihrem Beschluss möchte die Elternkammer darauf hinwirken, dass Unstimmigkeiten über regelkonformes Verhalten in Ruhe und dort unter den Beteiligten geklärt werden können, wo sie entstanden sind. Nämlich in der Schule und nicht durch Parteien oder Presse in der Öffentlichkeit.

Außerdem ist es der Elternkammer daran gelegen, die Kompetenz von Schülerinnen und Schülern zu erhöhen, den Unterschied zwischen erwünschter Meinungsäußerung und unlauterer Willensbeeinflussung erkennen zu könnne.

Die Elternkammer sieht mit großer Sorge, dass politische Debatten zunehmend emotionaler geführt werden und Respekt vor dem Menschen, der hinter der politischen Auffassung steht, vermissen lassen. Politische Auseinandersetzung ist ein hohes Gut. In diesem Sinne gilt es, den politischen Gegner wertzuschätzen.

Meinungsvielfalt und Demokratie II

Die Elternkammer hat auf ihrer Sitzung am 26. März die Ereignisse rund um die Ida Ehre Schule intensiv diskutiert. Im Verlauf der Debatte wurde deutlich, dass der Elternkammer Informationen fehlen, um einen sachlich fundierten und ausgewogenen Beschluss fassen zu können. Damit dies auf ihrer nächsten Sitzung geschehen kann, hat sie eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die folgende Fragen untersuchen möge:

  • Welche Handlungen haben sich an der Stadtteilschule zugetragen?
  • Wie hat die BSB reagiert und war diese Reaktion angemessen?
  • Welche Rolle spielt die Berichterstattung durch die Medien?
  • Sind die vor der Benutzung von „Neutrale Schule Hamburg“ empfohlenen Wege, nämlich direkte Gespräche mit Fachlehrkraft und/oder Schulleitung beschritten worden?
  • Gelangen persönliche Daten, die durch „Neutrale Schule Hamburg“ in Erfahrung gebracht werden, in den Umlauf, so dass dort genannte Personen Gefahr laufen, von anderen Personen verächtlich gemacht zu werden?

Die Elternkammer sieht mit großer Sorge, dass politische Debatten zunehmend emotionaler geführt werden und Respekt vor dem Menschen, der hinter der politischen Auffassung steht, vermissen lassen. Politische Auseinandersetzung ist ein hohes Gut. In diesem Sinne gilt es, den politischen Gegner wertzuschätzen.

Meinungsvielfalt und Demokratie in der Schule

Das 100-jährige Jubiläum der Revolution in Deutschland hin zur Demokratie, die dann aber nicht lange währte und ein jähes Ende fand, führt uns deutlich vor Augen, dass Demokratie weder vom Himmel fällt noch eine Selbstverständlichkeit ist.  Deshalb hat die Elternkammer auf ihrer letzten Plenumssitzung lebhaft darüber debattiert, was Schule tun kann, damit junge Menschen den Wert von Demokratie erkennen.

Insbesondere werden zwei Bereiche im kommenden Jahr auf unserer Tagesordnung stehen.

Zum einen werden wir uns fragen, wie Demokratie an den Schulen selbst gelebt wird: Wie sehr können sich Schüler, Lehrer und Eltern persönlich oder durch Arbeit in den schulischen Gremien einbringen und Schule gestalten? Herrscht ein Klima, in dem unterschiedliche Auffassungen gehört und Meinungsverschiedenheiten respektvoll erörtert und auch gelöst werden können? Positive Erfahrungen helfen, Demokratie zu verinnerlichen, und lassen keinen Bedarf nach radikalen Ausdrucksmöglichkeiten entstehen.

Zum anderen werden wir uns mit dem PGW- bzw. Politikunterricht beschäftigen. Politik und Demokratie sind in Deutschland miteinander eng verknüpft. Die Spielregeln für eine ausgewogene aber durchaus gewollt kontrovers angelegte politische Bildung legt der sogenannte Beutelsbacher Konsens fest. Kennen Schülerinnen und Schüler diese Spielregeln und ihre Hintergründe?  Welche Rolle spielt die Lehrkraft? Wie bilde ich eine eigene politische Meinung? Wie gehe ich als Demokrat mit anderen politischen Auffassungen um, die sich im Rahmen der Rechtsordnung befinden?

Die Elternkammer möchte mit dieser Themensetzung einerseits eine aktive Haltung junger Menschen zur Demokratie unterstützen. Außerdem wollen wir unsere Schulen und Lehrkräfte, denen Eltern vollstes Vertrauen entgegenbringen, dabei unterstützen, ihre Angelegenheiten und Meinungsverschiedenheiten als demokratische Institution selbst und innerhalb der Schule zu bearbeiten.

HVV Ticket

Kinder kommen sicher zur Schule, wenn möglichst viele Autos stehen bleiben und die Kinder den Schulweg allein bewältigen. Neben sicheren Schulwegen, für die wir uns auch auf bezirklicher Ebene einsetzen, würde ein HVV-Ticket für Schülerinnen und Schüler dazu beitragen, den Anteil der Kinder zu erhöhen, die den Schulweg allein bewältigen.

Kostenloses Frühstück

Ein Frühstück verbessert die Konzentrationsfähigkeit, die Erinnerungsleistungen und  die Aufmerksamkeit. Doch gibt es an Hamburgs Schulen viele Kinder, die mit leerem Magen in der ersten Stunde sitzen. Deshalb unser Apell an die BSB für ein kostenloses Frühstück an Hamburgs Schulen zu sorgen. Das erhöht übrigens auch die Chancengerechtigkeit.

Kiss & Drop Zone II

Wir distanzieren uns von der Darstellung einiger Medien in Bezug auf Forderungen nach Parkraum vor Schulen.

In einigen Medien wird die Elternkammer Hamburg mit einer Forderung zitiert, die sie in dieser Form nicht aufgestellt hat.

Richtig ist, dass die Elternkammer es für überaus sinnvoll hält, wenn Kinder früh lernen, den Schulweg alleine zu bewältigen und selbstständig in die Schule gehen. Leider bleiben die diesbezüglichen Appelle von Elternvertretungen und Schulen häufig ungehört. Die Gründe dafür sind vielschichtig.

Die Elternkammer ist der Meinung, dass Familien, die tatsächlich darauf angewiesen sind, Ihre Kinder mit dem Auto zur Schule zu bringen, die Möglichkeit bekommen sollten, das sicher zu tun.

Werden die Kinder – wie es bei vielen Schulen der Fall ist – bis vor den Eingang gefahren, dann entstehen an diesen Stellen oft mehrere Probleme gleichzeitig. Dazu ist die Luftbelastung durch die Abgase ein Problem für die vielen kleinen Kinder, die gerade im Bereich vor dem Schuleingang die Leidtragenden sind.

Aus diesem Grund regt die Elternkammer Hamburg an, über separate „Kiss and Drop Zones“ zu diskutieren. Diese sollen in fußläufiger Entfernung von der Schule gelegen sein. Sie müssen sicher zu betreten und zu befahren sein und den Kindern ein ungefährliches Stück Schulweg ermöglichen.

Flexible Schuleingangsphase für Hamburgs Grundschulen?

Trotz vieler Fördermaßnahmen verfehlen 15% der Hamburger Schülerinnen und Schüler, die auf die weiterführenden Schulen wechseln, den sogenannten Mindeststandard. Das bedeutet, dass sie aller Voraussicht nicht ausreichend Lesen, Schreiben und Rechnen können, um den Anforderungen des Ersten Schulabschlusses gewachsen zu sein.

Ein Kind, das ohne den Mindeststandard erreicht zu haben, auf die weiterführende Schule wechselt, wird vermutlich viel Förderung bedürfen, zumal die erhöhte Fachlichkeit das Problem noch verschärfen wird. Wer nicht richtig lesen kann, kann das auch nicht in Geschichte, PGW, Mathematik oder Religion. Weder für das Kind noch für die Schule eine einfache Aufgabe.

In vielen Bundesländern, bekommen folgerichtig Schülerinnen und Schüler individuell die Zeit, die sie brauchen, um sich den Zugang zum Lesen, Schreiben und Rechnen zu erschließen. Dies wird mit der sogenannten flexiblen Schuleingangsphase erreicht.

Unterrichtszeit für Unterricht nutzen – auch nach den Zeugniskonferenzen

Die Schule zu schwänzen zur Ferienverlängerung ist kein Kavaliersdelikt, das hat die BSB in ihrem heutigen Newsletter zu Recht betont. Allerdings stellt sich die Frage, was denn eigentlich geschwänzt wird. Denn in vielen Lerngruppen kann von „Schule“ im Sinne von Unterricht in den letzten vier Wochen vor den Ferien keine Rede sein.

Mehr Musikinstrumente für unsere Kinder

Die Elternkammer befürwortet die Fortführung des JeKi-Programms (Jedem Kind ein Instrument) und fordert dessen zeitnahe Ausweitung und Öffnung für weitere (auch weiterführende) Schulen. Forschungen belegen, dass sich das Erlernen einen Instruments postitiv auf das schulische Lernverhalten der Kinder auswirkt.

Gesundheitsgefahr durch Stickstoffoxide?

Wie gut ist die Umgebungsluft von Hamburger Schulen? Einige Schulen liegen nahe an Straßen, die gesundheitsschädliche Messwerte an Stickstoffoxiden aufweisen.

Kiss & Drop Zone

An vielen Hamburger Schulen spielen sich jeden Morgen leider gefährliche Szenen ab. Oft aufgrund von Zeitdruck und auf ihrem Weg zur Arbeit bringen Eltern ihre Kinder mit dem Auto zur Schule. Dabei werden die Kinder häufig direkt am Eingang der Schule herausgelassen. Diese sogenannten Elterntaxis machen die Verkehrssituation unübersichtlich und es entstehen unmittelbar vor der Schule gefährliche Situationen für Schüler, Lehrer, Eltern und Anwohner. Manchmal führt das sogar zu Unfällen. Am besten sollten Kinder den Schulweg selbstständig zurücklegen. Sollte dies jedoch nicht möglich sein, so ist es wesentlich sinnvoller, sein Kind nicht bis an die Eingangstür zu fahren. Lassen Sie ihr Kind in einem sicheren, gut erreichbaren Bereich in der Nähe der Schule, einer sogenannten Kiss & Drop Zone aussteigen. Dies ist nicht nur wesentlich ungefährlicher für alle, man gönnt seinem Kind auch noch ein kleines Stückchen Schulweg zu Fuß, vielleicht ja gemeinsam mit den Freunden?

Kiss & Drop Zone – Machen Sie mit!

Kollegiale Hospitationen

Die Elternkammer begrüßt die Aufnahme einer Regelung zu kollegialen Hospitationen zwischen Lehrkräften in das Hamburger Schulgesetz und fordert zugleich, dass den Schulen entsprechende Zeiten zur Planung, Vorbereitung, Durchführung, Auswertung der Hospitationen sowie der Umsetzung des aus den Hospitationen Gelernten zur Verfügung gestellt werden.

20. Bertini-Preis für junge Menschen mit Zivilcourage

Am Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus, dem 27. Januar 2018, wurde der 20. und mit 10.000 Euro dotierte Bertini-Preis im Ernst-Deutsch-Theater an fünf Schülerinitiativen vergeben. Mit diesem Preis werden Projekte von Schülerinnen und Schülern ausgezeichnet, mit denen sie Engagement beweisen und sichtbar machen,  was manchmal droht in Vergessenheit zu geraten.

Pressemitteilung: Elternkammer wählt viel Erfahrung in den neuen Vorstand

Die Elternkammer Hamburg hat in ihrer Sitzung vom 23. Januar 2018 turnusmäßig den Vorstand für das Jahr 2018 gewählt. Langjährigen Beobachtern der Kammer wird auffallen, dass dies der Vorstand mit den meisten „ehemaligen Vorsitzenden“ ist und somit auf außerordentlich viel Expertise zurückgreifen kann.

Als Vorsitzende wählte die Kammer einstimmig Antje Müller (Marion Dönhoff Gymnasium), die zuvor das Amt der stellvertretenden Vorsitzenden bekleidet hatte. Als ihre Stellvertretung wurde Gerrit Petrich (Gymnasium Süderelbe) in den Vorstand gewählt. Gerrit Petrich war bereits 2014 Vorsitzender der Elternkammer. Als Mitglieder des Vorstandes klar bestätigt wurden der bisherige Vorsitzende Marc Keynejad (Gymnasium Rissen), die Vorsitzende von 2015 Claudia Wackendorff (Helmut-Schmidt-Gymnasium, Nelson-Mandela-Schule), Thomas Koester (Grundschule Redder, Carl-von-Ossietzky-Gymnasium) und Oliver Triquart (Gymnasium Corveystraße).

Pressemitteilung: Anstrengungen im Bildungsbereich müssen intensiviert werden

Laut der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) ist die Zahl der Kinder, die trotz schwieriger sozialer Umstände solide Leistungen in der Schule erbringen, auf 32 Prozent gestiegen. Dies darf aus Sicht der Elternkammer Hamburg (EKH) aber kein Grund sein, sich auf den Erfolgen auszuruhen.

Gemäß OECD hätten hier vor allem mehr Ganztagsschulen, die Zusammenlegung von Haupt- und Realschulen, mehr frühkindliche Bildung und die stärkere Förderung von Schülern mit Migrationshintergrund zu besseren Chancen für benachteiligte Schüler geführt. All dies sind Themen, in denen sich in Hamburg auch die Elternkammer intensiv eingebracht hat. Gerade im Ganztagsbereich, der seit flächendeckender Einführung in Hamburg von uns intensiv begleitet wurde, konnten einige Verbesserungen durchgesetzt werden.

Muttersprachlicher Unterricht

Muttersprachlicher Unterricht

Kinder mit Migrationshintergrund sollen aus Sicht der Elternkammer in gebundenen Ganztagsschulen einfachen Zugang zu Unterricht in ihrer Muttersprache bekommen.

Dieses mag zunächst vielleicht seltsam anmuten, wird doch von Migrantinnen und Migranten zu Recht gefordert, sich in die hiesigen Gegebenheiten in kultureller und gesellschaftlicher Hinsicht einzugliedern. Dazu ist die Beherrschung der deutschen Sprache sicherlich eine wichtige Kompetenz.

Aber: Es nehmen viele Kinder mit Migrationshintergrund am gebundenen Ganztag teil. Sie halten sich aus diesem Grund die meiste Zeit des Tages außerhalb der Familie auf. Dies erschwert den Familien die Vermittlung der ethnischen Identität und das Erlernen und Fortbilden der eigenen Muttersprache. Für die gesunde Entwicklung eines jungen Menschen sind die Gespräche mit der Familie von großer Bedeutung. Wie soll das anders als in der Muttersprache geschehen?

Mehr Kulturmittler

Schulen haben die Möglichkeit, Kulturmittler als Honorarkräfte für die Mitarbeit in Flüchtlingsklassen zu beschäftigen. Kulturmittler tragen dazu bei, Sprachbarrieren zu überwinden und sind durch ihre Erfahrungen und ihr Fachwissen befähigt, bei sozio-kulturell bedingten Verständigungsschwierigkeiten nicht nur zu übersetzen, sondern auch Informationen zu vermitteln und unterstützen die Arbeit der Fachkräfte. Das derzeitige Antragsverfahren für ist für Schulen zu unflexibel. Außerdem stehen zu wenig Mittel für diese wichtige Tätigkeit zur Verfügung. Die Elternkammer fordert die BSB auf, den Schulen den Zugang zu Kulturmittlern zu erlcichtern.

Wohin nach der Grundschule?

Eine wichtige Frage, mit der sich viele Familien beschäftigen. Ist es doch ein großer Schritt und man möchte unbedingt alles richtig machen.

Aber: Ist ein kurzer Schulweg wichtiger als das Profil der Schule? Die besten Freunde wollen zu der Schule, die ich eigentlich nicht so gut für mein Kind finde. Welche Schule arbeitet erfolgreich inklusiv?  Mein Kind soll Abitur machen – kann es das besser auf dem Gymnasium oder auf der Stadtteilschule? Bekomme ich an einer beliebten Schule überhaupt einen Platz?

"Ich hab morgen erst zur dritten!" - Fällt zuviel aus?

Die Vertretungsstatistik, die die BSB vorlegen kann, sieht gut aus. Weniger als 1% des in Hamburg nach Plan zu erteilenden Unterrichts fiel nach den Angaben, die die Schulen regelmäßig an die Behörde melden müssen, im ersten Halbjahr 2016/176 aus.

Woran liegt es also, dass bei den Eltern trotzdem häufig der Eindruck entsteht, dass zuviel Unterricht ausfällt?

Hier loht sich ein detaillierterer Blick in die Vertretungsstatistiken. Es wurden nämlich nur 87% der zu unterrichtenden Stunden nach Plan erteilt. Das bedeutet, bei einer Woche mit 34 Schulstunden fanden knapp 30 Unterrichtsstunden so wie vorgesehen statt. Vier Wochenstuden wurden im Schnitt zwar unterrichtet, aber eben nicht “nach Plan”.